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Start heute mit Maria SternORF-Sommergespräche ohne die Grünen

Erster Gast in den ORF-Sommergesprächen ist heute Abend die Chefin der Liste Jetzt, Maria Stern. Der Grüne Werner Kogler ist im Rahmen dieser Gespräche nicht eingeladen ins ORF-Studio.

Die ORF-?Sommergespraeche? 2019 ab 5. August mit Tobias Poetzelsberger
Tobias Pötzelsberger: Ihm schlägt heute die große Stunde als Moderator der ORF-Sommergespräche © ORF
 

Der ORF startet heute, Montag, seine traditionellen Sommergespräche mit den Parteichefs, die heuer erstmals Tobias Pötzelsberger moderiert. Den Auftakt macht Maria Stern von der Liste Jetzt.

Der ORF wird diese Sommergespräche heuer ohne viel Schnickschnack gestalten - ein Holztisch und dazu zwei Stühle, auf denen die jeweiligen Parteivorsitzenden sowie Premieren-Moderator Tobias Pötzelsberger Platz nehmen werden. Der freut sich über die Verantwortung, die ihm seine Chefs gegeben haben.

Dass die Wahl auf Pötzelsberger gefallen ist, der nach langen Landesstudio-Jahren erst seit relativ kurzem am Küniglberg tätig ist, habe keine großen Abstimmungen gebraucht, betonte man beim ORF . Pötzelsberger hatte sich für höhere Weihen empfohlen, nachdem er am Tag, an dem die Regierung platzte, souverän und stundenlang die Live-Moderation im Fernsehen bewältigt hatte.

Maria Stern ist der erste Gast auf dem „heißen Stuhl“. An den kommenden Montagen sind Beate Meinl-Reisinger (Neos), Norbert Hofer (FPÖ), Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP) zu Gast.

"Schnörkellose Interviews"

Werner Kogler von den Grünen wurde vom ORF nicht eingeladen – mit Bezug darauf, dass die Grünen derzeit nicht im Nationalrat vertreten sind. Bei den letzten Wahlen, den EU-Wahlen im Mai, hatte Koglers Partei allerdings ein Ergebnis von 14,08 Prozent zusammengebracht – mehr als die Neos mit 8,44 Prozent: Die Liste Jetzt schaffte den Einzug ins EU-Parlament gar nicht.

Im Nationalrat halten die Neos derzeit 5,3 Prozent, die Liste Jetzt 4,4 Prozent. Die Grünen schafften den Einzug 2017 nicht. In Umfragen wird ihr Potenzial derzeit jedoch im zweistelligen Bereich eingeschätzt.

Mit Pötzelsberger als Moderator kommt ein langjähriger Bundesländer-Redakteur (Salzburg) zum Zug.  In die Planung der fünf Sendungen hat er sich  mit dem Wunsch nach einem recht nüchternen Setting eingebracht.  Lässt es das Wetter zu, wird das Gespräch auf der Terrasse stattfinden, ansonsten weicht man ins Studio aus.

Es soll  zu einem "schnörkellosen, geradlinigen Interview" kommen, wie Robert Stoppacher, Leiter der Diskussionssendungen im ORF betont. Warum das so sein soll, erläuterte Pötzelsberger. Der Wahlkampf werde ohnehin aufregend genug, er wolle die Atmosphäre jetzt einmal  „ runterkühlen“.

Das Sommergespräch wird jeweils auch ein Nachspiel in der ZiB2 haben, wo Politologe Peter Filzmaier die Analyse zum Gehörten liefern wird. Um 22.30 Uhr steigt dann ORF 3 mit "Sommer(nach)gesprächen" ein, moderiert von Ingrid Thurnher, die als Gäste Experten aber auch Künstler wie Alfred Dorfer empfangen wird.

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Danke für Ihr Verständnis.

fercheralbin
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Ich hoffe..... das Liste jetzt

.... mit den Personen Pilz, Stern und weitere, von den österreichischen wahlberechtigten Menschen, kein Mandat für irgend einen Sitz im österr.Nationalrat erhalten!!
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papithar
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Alle genannten Parteien bei den Sommergesprächen

ich finde alle Parteien die österreichweit kandidieren sollten vom ORF die Möglichkeit bekommen, sich auch bei gekürzter Sendezeit, zu präsentieren. Ausgrenzungen in dieser Form sind demokratisch zweifelhaft und entspricht nicht österreichischen
Gepflogenheiten und schon gar nicht einer öffentlichen, unabhängigen Medienanstalt.

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Tingletanglebob
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ich bin zwar kein Fan der Grünen aber...

man sollte auch die Grünen zu diesen Gesprächen einladen da die nach Umfragen doch bei 10 Prozent liegen und so vermutlich bedeutender wie NEOS und vorallem JETZT sind.

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notnaa
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Warum???

sollten die Grünen zu diesen Gesprächen eingeladen werden den vor der letzten Wahl wurde auch ein Hr. Pilz auch nicht eingeladen. Bin zwar kein Freund des Hr. Pilz aber wen schon den schon dann auch alle anderen Parteien die bei der NR. Wahl kandidieren, wieso schon wieder ausnahmen??????? Aber anscheinend will da schon wieder die Grünen bevorzugen und alle anderen Kandidierenden nicht. Da haben dann alle das Recht eingeladen zu werden, gleiches Recht für alle.

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papithar
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Alle!!!!

ich habe alle Parteien die österreichweit kandidieren gemeint und geschrieben - vielleicht überlesen?

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wjs13
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Ein bisserl Denken vor dem Posten wäre angebracht

denn wenn das Kriterium Parlamentspartei nicht mehr gälte, müssten alle zur Wahl zugelassen Parteien zu Sommergesprächen eingeladen werden. Das wäre sicherlich einklagbar.

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one2go
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Ohne Grüne?

Aber dafür mit den 2 bedeutungslosen Parteien „Jetzt“ und „NEOS“?

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schteirischprovessa
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NEOS wird nicht bedeutungslos sei, die sind das

Auffangbecken ehemaliger Blauwähler, die weder Kurz noch einer Linken Partei ihre Stimme geben wollen und vor allem von Kickl mehr als genug haben.

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