Alles zittert. Sich vor einer Kanzlerschaft der FPÖ zu fürchten, gehört, traut man den Schlagzeilen nationaler und internationaler Medien, zum guten Ton. Es wird wieder gewarnt, die Gefährlichkeit einer Partei und ihres Obmanns für die Demokratie und die nationale Sicherheit beschworen, an Skandale und Fehltritte erinnert, historische Vergleiche werden gezogen, die sinistren Absichten des künftigen Kanzlers unterstrichen. An der Berechtigung dieses Mahnens und Erschreckens muss gar nicht gezweifelt werden. Aber einiges erstaunt dann doch.