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50 Jahre Austro-PopA Glock'n läut und im Rinnsal liegt a Leich

Marianne Mendt läutete vor 50 Jahren die Geburtsstunde des Austro-Pop ein und Rainhard Fendrich schrieb mit „I am from Austria“ die inoffizielle österreichische Bundeshymne. Und dazwischen sorgt „Da Hofa“ für Unruhe.

Marianne Mendt und Voodoo Jürgens: Die "Mutter" des Austro-Pop trifft das "Enkelkind"
Marianne Mendt und Voodoo Jürgens: Die "Mutter" des Austro-Pop trifft das "Enkelkind" © (c) APA/HERBERT NEUBAUER
 

Guat is’ gangen, wenig is g’schehn: Der Sturm des 68er-Jahres, der bei uns ohnehin ein laues Lüfterl war, hat sich gelegt. Zwei Jahre später wird Bruno Kreisky österreichischer Bundeskanzler und Karl Schranz 1972 von den Olympischen Spielen in Sapporo ausgeschlossen. Darob kocht die Volksseele mehr als über jeden Revoluzzer-Pflasterstein davor.

Kommentare (1)
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carpe diem
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Lesenswert?

Der Herr, der mit dem "Buh" begann, ist heute Staatsoperndirektor.

Dass quasi ein Erwerbszweig zerstört wurde, ein erfolgreiches Konzept, das man für vermeintliche Internationalität aufgab, hat zu wenige gekümmert, um dafür ihre Stimme zu erheben. Und wenn ich heute nicht selten abwertende Kommentare über Größen wie Steffi Werger, Klaus Eberhartinger oder Wolfgang Ambros lese, dann bestätigt sich meine Ansicht, dass sehr viele nichts begriffen haben und der Neid so manchem den Blick verstellt. Ganz schön schade eigentlich.