Zum Schulstart ist sie wieder da: die Debatte rund um Kleidervorschriften im Klassenzimmer. Für Aufregung sorgt damit das niederösterreichische Gymnasium Stockerau, wie die Niederösterreichischen Nachrichten zuerst berichteten. An der Schule gibt es seit diesem Schuljahr eine "adaptierte Hausordnung", heißt es auf Nachfrage der Kleinen Zeitung von Direktorin Claudia Reinsperger. Darin ist vorgesehen: Das Shirt muss den Brustansatz und den Nabel bedecken, die Hose darf nicht zu kurz sein. "Der Ausschnitt verbirgt den Brustansatz" und "Die Hose darf nicht kürzer sein als eine Handbreit von der Schrittgrenze" steht da zum Beispiel. Eine Zeichnung soll die Vorschriften veranschaulichen. In den sozialen Medien wird intensiv darüber diskutiert. Von "eh ok" bis "Kinder werden bevormundet" ist alles dabei.