In Melk wird die Beleuchtung des Stifts seit der ersten Augustwoche um 22 Uhr statt wie bisher um 24 Uhr abgeschaltet, sagte Bürgermeister Patrick Strobl (ÖVP) auf APA-Anfrage. Gestartet wird bei Einbruch der Dämmerung. Die Beleuchtung des Barockstifts fällt in die Zuständigkeit der Stadt und soll laut Strobl künftig auf LED umgestellt werden. Auch die Straßenlaternen werden sukzessive auf LED umgerüstet und mit einem Dimmer versehen, mit dem das Licht auf 40 Prozent reduziert werden kann. Außerdem werden Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden wie der Volksschule installiert.

"Sinnvolle Maßnahmen in vielen einzelnen Bereichen summieren sich zu einem gewichtigen Beitrag zur Energieeinsparung", heißt es im Stift Klosterneuburg. Daher werde die Fassaden-Beleuchtung des Klosters vorerst abgeschaltet. Angedacht ist die Maßnahme jedenfalls vom kommenden Sonntag (28. August) bis zum Beginn des Leopoldifestes (7. November), so Augustiner-Chorherr Anton Höslinger. "Danach werden wir die Situation neu bewerten."

Indes hat das Stift laut einer Aussendung die Nutzung erneuerbarer Energie weiter ausgebaut. Eine zweite Photovoltaikanlage hat eine Fläche von 560 Quadratmetern. Der gewonnene Strom wird direkt in das hauseigene Netz eingespeist.

Wiener Neustadt hatte bereits am 20. Juli angekündigt, "angesichts der explodierenden Energiekosten und im Sinne der Nachhaltigkeit" gemeinsam mit der Militärakademie und den Pfarren eine Energiesparmaßnahme umzusetzen. "Die abendliche Anstrahlung der Sehenswürdigkeiten" werde demnach vorerst abgeschaltet. Das gelte u.a. für das Rathaus, die Militärakademie, den Wasserturm, die Kasematten und die Stadtmauer.