Weiterfahrt untersagtBei Corona-Kontrolle entdeckt: Mann fuhr 17 Jahre ohne Führerschein

50-Jähriger aus Oberösterreich wurde der Führerschein schon 2004 entzogen. Trotzdem lenkte er weiter Fahrzeuge, darunter sein Auto und einen Firmenbus.

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CORONA: TIROL / BEGINN DER CORONA AUSREISEKONTROLLEN LANDECK
Der Führerscheinlose wurde bei einer Corona-Ausreisekontrolle wie dieser entdeckt © APA/EXPA/ERICH SPIESS
 

In Allerheiligen im Mühlkreis (Bezirk Perg) ist den Behörden bei einer stichprobenartigen Ausreisekontrolle nämlich ein 50-jähriger Fahrzeuglenker ins Netz gegangen, der offenbar 17 Jahre lang ohne Führerschein unterwegs gewesen war. Wie die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Freitag mitteilte, fand die Anhaltung bereits am Mittwoch statt.

Polizisten kontrollierten dort mit Unterstützung von zwei Bundesheersoldaten Fahrzeuge, die in Richtung Bad Zell unterwegs waren. Dabei wurde das vom 50-Jährigen gelenkte Auto angehalten. Der Mann aus dem Bezirk Perg konnte weder eine Berechtigung zum Überschreiten der Bezirksgrenze vorweisen noch hatte er einen Ausweis bei sich. Er gab an, seine Brieftasche mit dem Führerschein im Firmenbus vergessen zu haben. Allerdings verlief eine Führerscheinabfrage negativ, da im Register "entzogen" aufschien. Dem Lenker sei dann die Weiterfahrt untersagt worden.

Erhebungen ergaben, dass dem Lenker der Führerschein bereits im Jahr 2004 entzogen worden sei. Damit habe er 17 Jahre ohne eine gültige Lenkberechtigung Fahrzeuge gelenkt.

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