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Für HochwasseropferKurz und Kogler sagen Hilfe aus Katastrophenfonds zu

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) versprechen den Geschädigten rasche Hilfe. Nehammer, Köstinger und Rendi-Wagner bedankten sich bei Einsatzkräften, SPÖ-Politikerin fordert mehr Wertschätzung für deren Arbeit. Wiener Städtische richtet österreichweite Unwetter-Hotline ein.

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© (c) APA/ROBERT JAEGER
 

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) haben am Sonntag den Geschädigte des Hochwassers Hilfe aus dem Katastrophenfonds zugesagt. "Die Bilder aus Teilen Österreichs und besonders aus Hallein oder dem Tiroler Unterland machen betroffen und schockiert. Wir werden als Bundesregierung alles in unserer Macht stehende tun, um den Betroffenen vor Ort zu helfen", so Kurz in einem Statement.

"Die dafür notwendigen Mittel werden aus dem Katastrophenfonds des Finanzministeriums kommen, das haben wir den Ländern bereits zugesichert. Ich danke den Einsatzkräften und allen freiwilligen Helfern für ihren Einsatz für unsere Mitbürger", so Kurz.

"Seit Stunden wüten extreme Unwetter in vielen Regionen Österreichs. Allen Menschen in den Krisengebieten, den Betroffenen und den Einsatzkräften, wünsche ich viel Kraft und passen Sie auf sich und einander auf. Ein besonderer Dank den Einsatzkräften, den vielen Freiwilligen, die jetzt schon Schlimmeres verhindern und die notwendigste Hilfe leisten konnten. Die Unwetter haben schon jetzt große Schäden hinterlassen und wir als Bundesregierung werden gemeinsam mit den Bundesländern die betroffenen Gemeinden und geschädigten Haushalte beim Wiederaufbau unterstützen", unterstrich Kogler.

Dank an die Einsatzkräfte

„Seit vergangenem Freitag stehen nach Starkregenfällen und den folgenden Unwetterschäden tausende Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei insbesondere in Salzburg, Ober- und Niederösterreich, in Tirol und der Steiermark bei hunderten Einsätzen im Dauereinsatz“, sagte Innenminister Karl Nehammer am Sonntag in Wien. „Diese vielen Feuerwehrkräfte sowie Polizistinnen und Polizisten unterstützen und schützen die betroffenen Menschen mit ihrem vorbildhaften und entschlossenen Einsatz – ich danke ihnen ganz herzlich dafür.“

Glücklicherweise lägen derzeit keine Meldungen von Personenschäden vor, ergänzte der Innenminister. „Die Einsatzkräfte werden alles unternehmen, um den vielen Menschen, die von Schäden des Hochwassers betroffen sind, zu helfen und sie in dieser schwierigen Situation zu unterstützen.“

"Die schweren Unwetter in Teilen Österreichs stellen unzählige Einsatzkräfte und freiwillige Helfer*innen vor große Belastungsproben und in manchen Gebieten ist nach wie vor keine Entwarnung in Sicht", bedankt sich SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner bei den zahlreichen Einsatzkräften für ihren Einsatz.

„Die Organisationen, sei es die Feuerwehr, das Bundesheer, Rettungs- und Katastrophenschutzorganisationen, aber auch vor allem die vielen Freiwilligen, wie die Freiwillige Feuerwehr, leisten – teilweise unter Einsatz ihres Lebens – unverzichtbare Arbeit. Ihnen gebührt immer, aber vor allem an Tagen wie diesen, unser besonderer Dank!“, so Rendi-Wagner.  Dankende und lobende Worte seien aber zu wenig. "Freiwillige Helfer*innen benötigen endlich mehr echte Wertschätzung und rasche finanzielle Unterstützung", ist Rendi-Wagner überzeugt.

"Die Bilder, die uns aus den Katastrophengebieten erreichen, sind verheerend. Die durch Starkregen ausgelösten Überflutungen haben Wassermassen in Gang gesetzt, die eine große Zerstörungen zur Folge haben", so Ministerin Elisabeth Köstinger. "Unsere Experten der Wildbach- und Lawinenverbauung sind – gemeinsam mit den Einsatzkräften und unzähligen Freiwilligen – seit gestern im Dauereinsatz, um den Betroffenen zu helfen und weitere Schäden zu verhindern. Der Bund wird alles Nötige dafür tun, um die betroffenen Gemeinden zu unterstützen. Dafür werden Mittel aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung gestellt und schnellstmöglich nach Aufnahme der Schäden ausbezahlt." Leider könne noch keine Entwarnungen gegeben werden, weil weiterer Starkregen prognostiziert ist.

Österreichweite Unwetter-Hotline

Besonders betroffen von den jüngsten Unwettern waren Salzburg, Tirol, Oberösterreich sowie Teile Niederösterreichs und Wiens. „Genaue Schadenszahlen liegen noch nicht vor, aber wir rechnen auch dieses Mal mit Schäden in Millionenhöhe. Unsere Sachverständige sowie Sachbearbeiterinnen und -bearbeiter sind für unsere Kundinnen und Kunden im Einsatz. Schäden können aber auch ganz einfach telefonisch oder digital gemeldet werden“, erklärt Wiener Städtische-Vorstandsdirektorin Sonja Steßl.

Für Betroffene steht die kostenlose österreichweite Schadenshotline 050 350 355 der Wiener Städtischen rund um die Uhr zur Verfügung. Auch via Internet  (http://www.wienerstaedtische.at)) können Kunden Schäden melden, und auch mittels der „losleben“-App der Wiener Städtischen kann ein Schaden einfach und unkompliziert eingereicht werden.

Kommentare (6)
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argus13
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Bei

allen Katastrophen wird von allen Politkern eine "Soforthilfe" versprochen in Mio € Höhe. Fakt ist, dass die Hilfe erst nach Begutachtung von Experten - auch der Versicherungen- monatelang später ausbezahlt wird. Wenn man alles verloren hat, braucht man sofort! eine Hilfe in Form von Geld, Kleider, Lebensmitteln, allenfalls Unterkunft. Die tatsächliche Höhe des Schadens kann später festgestellt werden.

UHBP
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@arg...

Da hast du natürlich recht. Das Problem ist nur, dass die auszahlenden Behörden den Schaden (Ausmaß/Höhe) nicht kennen und es leider auch schon in der Vergangenheit "Trittbrettfahrer" gegeben hat, die den Schaden anderer zum eigenen Vorteil ausgenutzt haben. Und keiner möchte, dass am Ende des Tages, das Geld an die Falschen ausbezahlt wurde, oder?

metropole
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BLA BLa

Selbstverständlich darf die Grinsende Ministerin mit ihrer wortspende nicht fehlen.Was die Öffentlichkeit von ihrem Auftreten hält zeigt das Politbarometer mit -12 unter ferner liefen eindrucksvoll. wie ihre Erkenntnis dass die Wassermassen Zerstörungen verursacht haben !!

Schauplatz
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Bitte nicht nur schöne Reden schwingen, sondern auch Handeln

Umdenken beim Umweltschutz ist angesagt. Menschen verlieren ihr gesamtes Hab und Gut,, Was sendet unser öffentlich rechtlicher ORF gleich vor und nach den schrecklichen Bildern, dass Formel 1 Autorennen wo wieder massenhaft Dreck in die Luft geschleudert wird. Für die Übertragung von diversen Auto- und Motorrad Rennen will ich keine GIS-Gebühr zahlen! Es ist fünf nach zwölf, wann werden derartige Veranstaltungen von der Politik verboten? Von diesem Bla, bla haben wir schon genug gehört., wann werden seitens der Politik Taten folgen?

Guccighost
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Und was tust

Du selber dafür außer hier schreiben

Schauplatz
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Verzichten

z.B. auf ein Auto, ich fahre obwohl es oft umständlich ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Rad und gehe auch zu Fuß in die Arbeit.
Steige in kein Flugzeug, lebe nachhaltig. Kaufe nur Lebensmittel ein, die in ca 200 km Umkreis erzeugt werden. Ist nicht immer leicht, aber ich möchte ein gutes Vorbild für meine Nachkommen sein. Autorennen und alle derartigen Veranstaltungen sind verzichtbar für ALLE, für eine bessere Umwelt und es geht um die Zukunft unserer Nachkommen und auch um uns selbst,
Was machen Sie???