24-Stunden-Werte578 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen

Von Mittwoch auf Donnerstag (Stand 9.30 Uhr) wurden in Österreich 2906 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Sowie 40 weitete Todesfälle.

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Testabnahme (Archivfoto)
Testabnahme (Archivfoto) © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Zahl der Intensivpatienten in Österreich bleibt weiter auf einem hohen Niveau. 578 Covid-19-Erkrankte benötigten am Donnerstag intensivmedizinische Versorgung, drei weniger als am Mittwoch.
Wieder gestiegen ist jedoch die Zahl der Todesopfer. Seit dem Vortag wurden 40 weitere gemeldet, deutlich mehr, als im Schnitt der vergangenen Woche registriert wurden. Innen- und Gesundheitsministerium meldeten 2906 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden.

Sieben-Tages-Inzidenz auf 217,1

Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche täglich 2760 Neuinfektionen registriert. In den vergangenen sieben Tagen kamen 19.322 neue Fälle hinzu. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank am Donnerstag auf 217,1 (nach 222,2 am Mittwoch).

Auf den österreichischen Intensivstationen mussten 578 Patienten behandelt werden, zwar drei weniger als am Mittwoch, allerdings 47 mehr als vor einer Woche.

Die meisten Schwerkranken gab es mit 223 in Wiener Spitälern. In Niederösterreich benötigten 123 Patienten intensivmedizinische Versorgung. Neben diesen zwei Bundesländern ist derzeit auch das Burgenland besonders stark ausgelastet, im Osten wurde auch der Lockdown bis Ende nächster Woche verlängert. Das Burgenland verzeichnete am Donnerstag einen neuen Rekord an Intensivpatienten - 25 Covid-19-Erkrankte mussten dort behandelt werden.

2416 Infizierte in Spitälern

Die Zahl der insgesamt in Krankenhausbehandlung stehenden Menschen ging seit Mittwoch um 39 Patienten zurück. Österreichweit lagen am Donnerstag 2416 SARS-CoV-2-Infizierte in Spitälern. Innerhalb einer Woche waren 119 Patienten hinzugekommen, was einer Steigerung von 5,2 Prozent entspricht.

Die Zahl der Todesopfer steigt unterdessen wieder an. Seit Mittwoch wurden 40 weitere Tote registriert, somit sind seit Beginn der Pandemie in Österreich bereits 9586 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche mit täglich 31,1 Toten deutlich weniger gemeldet. In den vergangenen sieben Tagen wurden 218 Todesopfer registriert.

Zuletzt lag der Wochenschnitt immer deutlich unter 200. Vergangenen Donnerstag wurden 29 Todesopfer gemeldet. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie pro 100.000 Einwohner bereits 107,7 an den Folgen einer Infektion gestorben.

Übersterblichkeit

Laut vorläufigen Daten der Statistik Austria (22. bis 28. März) sind in Österreich 1599 Personen verstorben. "In der vierten Märzwoche starben um 76 Personen weniger als in der Woche davor."
Die Zahl der Sterbefälle liege somit um 1,7 % unter dem Durchschnittswert der 12. Kalenderwoche der Jahre 2016 bis 2020.
"Eine Übersterblichkeit ist demnach derzeit nicht zu beobachten", so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

2906 Neuinfektionen

Die am Donnerstag gemeldeten 2906 Neuinfektionen lagen deutlich unter dem Wert der vergangenen Woche - damals waren es 3.363 neuen Fälle gewesen, 3124 waren es am 25. März. Um zwei mehr Genesene standen ihnen heute gegenüber - 2908 Menschen wurden seit Mittwoch als wieder gesundet eingestuft. Die Zahl der bestätigten aktiven Fälle sank um 42 auf 33.646 Infizierte. Insgesamt wurden in Österreich bisher 568.914 Menschen positiv getestet. 525.682 gelten als wieder genesen.

Viele Tests

Am Donnerstag wurden wieder hohe Testzahlen gemeldet. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 352.501 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 67.496 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate lag bei 4,3 Prozent. Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche täglich mehr als 55.000 PCR-Abstriche analysiert - fünf Prozent fielen positiv aus.

Die meisten Neuinfektionen seit Mittwoch meldete erneut Wien - diese waren mit 1.023 wieder vierstellig. In Oberösterreich kamen 504 neue Fälle hinzu, in Niederösterreich 365 und in der Steiermark 341. Tirol registrierte 197 Neuinfektionen, Kärnten 164 und Salzburg 121. Weniger als 100 weitere Infizierte meldeten Vorarlberg mit 98 und das Burgenland mit 93 Menschen.

Impfplan hält

In einer Videokonferenz des Gesundheitsministeriums mit den Landesgesundheitsreferenten wurde am Donnerstag die aktuelle Empfehlung des Nationalen Impfgremiums zur Verwendung von AstraZeneca besprochen. Entsprechend der Empfehlungen des NIG und der EMA wird AstraZeneca weiterhin in allen Bundesländern für alle Altersgruppen eingesetzt und der COVID-19-Impfplan unverändert fortgesetzt.

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argus13
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8
Lesenswert?

Ich

kann mich noch erinnern, wie Gesundheitsministerium und Länder eine drastische Reduktion der Betten und KHs gefordert haben. Unser Herr Ex LR Drexler war an vorderster Front- LKHs zusperren und Betten reduzieren - die Patienten sollen halt zu den niedergelassenen Ärzten gehen (deren Planstellen wurden aber nicht erhöht bzw. Planstellen können nicht besetzt werden!) Folge die Patienten bleiben "über". Heute sind wir über alle noch vorhandenen Betten froh! Bestes Beispiel ist das Leitspital auf dem Moor in Trautenfels. Naiv gedacht an einer Straßenkreuzung! Wer diese Gegend gut kennt, weiß, dass es Unsinn ist, weil das Land noch immer keine Autobahn durchs Ennstal gebaut hat, daher auf vielfrequentierter Bundestrasse gefahren werden muss, dort Ennssümpfe sind, der Grimming Schlechtwetter bringt, es oft Schnee und Nebel hat. Aber Bogner Strauß bleibt natürlich auf Linie. Schladming, Bad Aussee Rottenmann zusperren es gibt nur das versumpfte Leitspital! Ein anderes Highlight ist auf der Landeshomepage zu lesen- bis Ende April sollen alle über 65jährige geimpft sein- bei dem Tempo kann es nur ein Aprilscherz sein!