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Lehrerin mit Migrationshintergrund "Wir haben schon eine verlorene Generation"

Melisa Erkurt kennt die Schule als Migrantin und als Lehrerin. Sie spricht über Vorurteile, muslimische Machos und gelungene Integration.

Melisa Erkurt © Privat
 

In Ihrem Buch schreiben Sie von Kindern in Ihrer Klasse, die so Deutsch sprechen, als wären sie erst vor Kurzem nach Österreich gekommen. Dabei sind sie hier geboren. Wie ist so etwas möglich?

Kommentare (11)

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Guccighost
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Den Politikern ist das Wurscht

die geben ihre Kinder in die Privat Schule

limbo17
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Und wieder werden wir Österreicher als

Schuldige am scheitern der Integration dargestellt!
Wenn die kommen MÜSSEN sich die an uns anpassen und nicht umgekehrt!
Aber das werden die Guten wohl nie verstehen!
Was passiert wenn man den Weg der Linken geht sieht man Tag täglich!

Sam125
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Sg.Frau Erkurt!Ja,wir haben eine verlorene Generation,da kann ich Ihnen nur boll

und ganz zustimmen!Doch Frau Erkurt da muss ich sie fragen warum SIE uns Österreicher ein schlechtes Gewissen diesbezüglich machen wollen,denn jeder Mensch ist seines Glückes Schmied und wenn sich Menschen BEWUßT unser LAND zum Leben augesucht haben,dann ist wohl das mindeste was man verlangen kann,dass SIE wenigstens unsere Sprache lernen und die gesellschaftlichen Strukturen respektieren und sie sich,-"wie sich Gäste gegenüber einem Gasteber benehmen sollten"-,verhalten!Die Migranten nützen alle sozialen VORZÜGE,doch die Brennpunktschulen und die Parallelwelten sprechen eine andere Sprache!Was würden sie sagen,wenn Gäste bei ihnen aus und ein gehen,sie sich aber um keine Gegebenheiten etwas kümmern?Hätten SIE mit solchen Gästen eine Freude? Nochdazu wenn SIE als Gasteber ausgesucht wurden!Bitte helfen sie doch mit,dass diese jungen Männer integrieren und sie,ihren Frauen und Schwestern nicht ihre Zukunftsperpektiven verbauen und "Gleichberechtigung"nur ein geschriebenes Wort ist!

Plantago
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Sie schreiben sehr freundlich.

Mir sind die Freundlichkeiten schon lange vergangen.

langsamdenker
4
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Mit diesen Sätzen habe ich ein Problem:

"Ich hatte ein paar in der Klasse. Das waren Burschen, die nicht wussten, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen."

Und woran liegt das? Es kann eigentlich nur daran liegen, dass die aus einer Macho-Kultur stammen mit Macho-Vätern, die ihren Buben Flausen in den Kopf setzen. Und diese Buben kommen dann als die "geborenen" Chefs in die Klassen - kommen aber einfach nicht mit, weil sie gar nicht DÜRFEN. Sie würden ja sonst keine richtigen Männer mehr sein, so wie ihre Väter.

Da kann man auch sieben Kindergartenjahre einführen, und 24 Stunden-Schulen, diese Buben bleiben ein Leben lang BUBEN. Da müsste man wohl eher die Väter in den Kindergarten schicken.

zweigerl
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Verantwortung der Migrationseltern

Um ihre durch die Flucht zerbrochene Identität wenigstens subjektiv aufrechtzuerhalten, pflegen diese deklassierten Väter (und wohl auch Mütter) ein - zumeist religiös ausstaffiertes - Überlegenheitsschema der Herkunftskultur. So geht das dann wohl nicht, mit regressiven Signalen die autochthone Bevölkerung zu provozieren. Tatsächlich scheinen die Töchter noch am ehesten zu erkennen, dass ihre einzige Zukunftschance, vom rückständigen Familienclan loszukommen, darin liegt, sich den Verhaltens- und Mentalitätsstandards des Aufnahmelandes einzupassen. Dann erreichen sie oft erstaunliche Überkompensationsleistungen, ich würde das das "Zadic-Syndrom" nennen. Auch das Beispiel der Interviewten zeigt dies.

zweigerl
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Bringschuld

Die durchaus ausgewogene Stellungnahme der Exlehrerin bringt leider wiederum das Kernübel auf den Punkt, nämlich die Unfähigkeit oder auch den mangelnden Willen der ungerufen Eingewanderten, dem sie alimentierenden fremden Staat ihre Bringschuld zu leisten. Die provokante Zurschaustellung absolut dysfunktionaler archaischer Verhaltensweisen, wie das Drohen dieser sogenannten Arabo- und Turkomachos in Richtung integrationswilliger junger Mädchen, haut jedes Integrationskonzept zusammen. Die biologische Fertilität allein genügt wohl nicht, sie verschärft eher das Problem. Ein Kolumnist zitierte heute den treffenden Satz Erich Kästners, dass man sich die Vernunft erwerben muss und dass sich die Dummheit gratis fortpflanzt. Also hinein in die Sommerkurse und heraus aus den Supermärkten!

GordonKelz
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Man sieht es an den Reaktionen....

...auch solche die sich aus dem Migrationssumpf selbst befreien, werden angefeindet. Ein Problem ist die Macht und Gewaltbereitschaft schon in der Jugend. Diese Jahrhundertealten vor gelebten Hierarchien sind niemals in einer Generation zu ändern. Die Meinung dieser taffen Frau ist wertvoll, wird aber wenig bis gar nicht unterstützt.
Gordon Kelz

beneathome
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Grundsätzlich ein guter Ansatz

Aber leider zeigt die Realität ein anderes Bild. die Muslimischen Zentren und auch deren anderer Religionen sind stark von ausländischen Kräften beeinflusst und und wollen ihren nationalistischen Einfluss in unserer Gesellschaft erweitern. Solange wir diese Themen nicht in den Griff bekommen, wird eine „Freie Gesellschaft“ schwer möglich sein, weil ein gegenseitiger Vertrauensaufbau damit unmöglich wird.

smithers
7
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Mehr Diversität bei den Lehrern?

Sollen denn die Kinder auf Türkisch unterrichtet werden?

romagnolo
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Schade, dass solche Frauen nicht in den entscheidenden Gremien sind,

aber dort dürften sie wahrscheinlich nicht so offen reden!