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Gültig ab 30. JuliDas sind die neuen Einreisebeschränkungen

Ist man am Stichtag im Ausland, gilt die neue Regelung bereits ab Donnerstag und nicht erst ab Samstag, wie ursprünglich verlautbart.

Beschränkt ist die Einreise für Rückreisende der oben genannten Gruppe, sofern sie aus einem von definierten 32 Risikostaaten- bzw. gebieten kommen
Beschränkt ist die Einreise für Rückreisende der oben genannten Gruppe, sofern sie aus einem von definierten 32 Risikostaaten- bzw. gebieten kommen © APA/INGRID KORNBERGER
 

Die am Freitag veröffentlichte novellierte Einreise-Verordnung des Gesundheitsministeriums tritt ab Montag (27. Juli) in Kraft. Für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich, die sich an diesem Stichtag bereits im Ausland befinden, gelten die Änderungen ab Donnerstag (30. Juli).

Keine Einschränkungen bei der Rückreise nach Österreich

Kommen Österreicher, EU-und EWR-Staatsbürger, Schweizer Staatsbürger sowie all jene Personen, die einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben (sowie Personen mit Aufenthaltsberechtigung) aus einem Staat mit einer "stabilen" Covid-19-Situation, so besteht freie Einreise. Die Person muss sich dafür aber in den vergangenen zehn Tagen ausschließlich in folgenden - derzeit sicheren - Staaten aufgehalten haben: Andorra, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Polen, San Marino, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vatikan, dem Vereinigten Königreich und Zypern.

Bereits seit 5. Juni konnte man von Österreich in die östlichen Nachbarländer Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Slowenien auflagenfrei reisen. Deutschland, Liechtenstein und die Schweiz öffneten ihre Grenze für Österreicher und andere EU-Bürger am 15. Juni. Mit 16. Juni fielen die österreichischen Einreisebeschränkungen für die meisten europäischen Länder, auch Italien. Am 21. Juni folgte Spanien. Bulgarien und Rumänien wurden Mitte Juli aber wieder von der Liste der Länder ohne Einschränkungen gestrichen, und Reisende aus beiden EU-Ländern benötigen seither wieder einen negativen Covid-19-Test für die Einreise.

Beschränkte Einreise

Beschränkt ist die Einreise für Rückreisende der oben genannten Gruppe, sofern sie aus einem von definierten 32 Risikostaaten- bzw. gebieten kommen, die keine stabile Covid-19-Situation haben. In diesem Fall muss ein Gesundheitszeugnis (mit negativem PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist) mitgeführt werden. Alternativ kann man sich in (Heim-)Quarantäne begeben, muss aber auch dann innerhalb von 48 Stunden verpflichtend einen PCR-Test veranlassen - und zwar auf eigene Kosten. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte Quarantäne einzuhalten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen. Wenn dieser Test nicht nachgeholt wird, bedeutet das eine Verwaltungsübertretung, die mit bis zu 1.450 Euro zu bestrafen ist.

Als Staaten bzw. Gebiete mit einem erhöhten Covid-19-Risiko gelten laut der Verordnung: Ägypten, Albanien, Bangladesch, Weißrussland (Belarus), Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, Iran, Kosovo, Mexiko, Moldau (Moldawien), Montenegro, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Philippinen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, Schweden, Senegal, Serbien, Südafrika, Türkei, Ukraine, Vereinigte Staaten und die Provinz Hubei (China).

 

Restriktionen gelten auch dann, wenn man nicht aus einem Risikogebiet, aber auch nicht aus einem als sicher eingestuften Staat kommt. Dann ist bei der Einreise ebenso ein PCR-Test vorzulegen. Dieser darf auch in diesen Fällen nicht älter als drei Tage sein. Kann dieses Attest nicht vorgelegt werden, ist eine 10-tägige Quarantäne anzutreten. Wenn währenddessen ein freiwillig durchgeführter PCR-Test negativ ist, kann die Quarantäne beendet werden. Eine Verpflichtung, einen solchen Test nachträglichen durchführen zu lassen, gibt es für diese Fälle nicht.

Für einreisende Drittstaatsangehörige ohne Wohnsitz gilt grundsätzlich ein Einreiseverbot, außer diese kommen aus dem Schengen-Raum und können einen negativen PCR-Test vorlegen, der ebenfalls nicht älter als drei Tage ist. Nach der Einreise haben diese Personen zusätzlich eine zehntägige (Heim-)Quarantäne anzutreten. Ein "Freitesten" aus der Quarantäne sei in diesem Fall nicht möglich. Für die Quarantäne ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen; die Kosten dafür sind selbst zu tragen.

Bisher musste bei der Einreise aus einem Risikogebiet ein ärztliches Attest vorgelegt werden, das nicht älter als vier Tage sein durfte. Die Neuregelung sieht vor, dass nun kein ärztliches Attest, sondern ein PCR-Test vorzulegen ist - und dieser darf nicht älter als drei Tage sein.

Ausnahmen vom Einreiseverbot gelten bei Drittstaatsangehörigen auch für Pflegepersonal, Saisonarbeitskräfte oder Diplomaten. Keine Einschränkungen gibt es bei Staatsbesuchen und aus besonderen familiären Gründen - etwa Einreise von Lebenspartnern und -partnerinnen oder bei Anlässen wie Hochzeiten und Taufen. Die bloße Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp bleibt ohne Einschränkung möglich.

Grundsätzlich rät das Außenministerium "dringend von allen nicht notwendigen" Auslandsreisen ab.

Einreisebestimmungen sind nicht immer gegenseitig. Manche Länder haben ihre eigenen Einreisebestimmungen für Österreicher (noch) nicht aufgehoben oder erneut Beschränkungen verhängt, obwohl Österreich deren Bürger ungehindert einreisen lässt. So gerät Österreich gerät wegen der steigenden Corona-Zahlen wieder auf die Rote Liste anderer europäischer Staaten: Als erster EU-Staat seit der weitgehenden Liberalisierung des Reiseverkehrs vor knapp zwei Monaten führt Finnland am Montag wieder eine Quarantänepflicht für Einreisende aus Österreich ein.

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Danke für Ihr Verständnis.

compositore
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Vor 1 Stunde im Servus TV

Kontrolliert werden in Spielfeld nur Kfz mit A-Kennzeichen. "Ausländische" Autos werden nach Zusage der Insassen, dass sie durch Ö nur durchfahren, ohne Kontrolle durchgewunken. Der junge "Bundesheerler" bestätigte diese Dienstanweisung vor laufender Kamera!

berndhoedl
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wie bitte soll das kontrolliert werden....

Bosnien, Montenegro, Kosovo, Bulgarien, Rumänien - sie alles Länder die an 2. oder 3. Nachbarländer von Österreich grenzen.

Ich war bereits unzählige Male in diesen genannten Ländern per KFZ und noch nie wurde ein Stempel in meinen Reisepass geschweige denn bei der Rückkehr nach Österreich gefragt, wo ich war...
Und wenn mich der Österreicher fragt kann man sagen was man will - da wird sicher keiner sagen - ja Herr österreichischer Grenzkontrolleur - ich komm aus eines der genannten (Risiko-) Länder.
Dann war man halt nur in Ungarn oder Slowenien, oder Kroatien...

Hazel15
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Deutschland: Kostenlose Tests für alle deutschen Urlaubsrückkehrer!!

Alle Reisenden sollen sich nach ihrer Rückkehr in Deutschland kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Das soll an Flughäfen und Seehäfen geschehen, aber auch in ihren Heimatorten. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Freitag.
An Flughäfen und Seehäfen werden demnach Teststellen eingerichtet. Menschen, die aus Staaten mit hohem Infektionsrisiko nach Deutschland zurückkommen, sollen sich dort testen lassen. Wer keinen negativen Test hat, muss - wie bisher schon - für zwei Wochen in häusliche Quarantäne.
Eine rechtliche Verpflichtung für einen Corona-Test nach Rückkehr soll es zunächst nicht geben. Das werde geprüft, hieß es im Beschlusspapier der Minister. Faktisch ist aber zumindest jeder Reisende aus einem Risikogebiet zum Test verpflichtet, will er eine Quarantäne vermeiden. Das soll auch für Rückkehrer gelten, die mit Auto, Bus oder Bahn aus Risikoländern einreisen.

samro
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test

test an der oesterreichischen grenze und kosten zulasten der getesteten personen.
ganz einfach.
und ergebnis dort abwarten und keinen meter weiter.
danke.aber die wollen das und sollen es dann auch haben.

Amadeus005
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Das logisch

Dann gibt es dort riesige Massenlager.
Und der Lastwagen mit den täglichen Gütern kommt auch nicht mehr. - Ja, sie kaufen beim Bauern um‘s Eck. Aber was Alles hat der nicht?

samro
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lebensmittel

diese lieferungen gab es immer sogar zu zeiten vom lockdown.
nicht damit stimmung machen.
es geht um die urlaubsfahrer.

redrooster
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Tourismus

"Grundsätzlich rät das Außenministerium "dringend von allen nicht notwendigen" Auslandsreisen ab."
Umgekehrt will Österreich aber schon Touristen ins Land locken.

Und Tests sollten gratis oder zumindest deutlich günstiger zur Verfügung gestellt werden, diese dienen schließlich dem Allgemeinwohl.

ad93994a74a32b7eb4632a6e357a2262
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Wieso soll der Test gratis zur Verfügung gestellt werden, ..................

jeder der sich selbst durch eine solche Handlung (verbissenes Muss wie unbedingter und selbst auferlegter Urlaub) der soll und muss für die Kosten selbst aufkommen, wieso sollen oder gar müssen andere Bürger (Steuerzahler) welche sich vorbildlich in Zurückhaltung und mit Disziplin verhalten dafür mitzahlen !!
Die Empfehlungen und Informationen zu ignorieren, egeoistisch im sogenannten Suchtverhalten alles umgehen zu müssen muss in der Folge der Grund sein selbst für solch Kosten aufkommen zu müssen !
Es ist möglich mal kürzer und nicht überzogen zu treten bis ein "normalerer" Umgang mit dem Virus möglich ist, anscheinend ist es für viele zu Hause nicht schön genug !!

redrooster
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Gewinnmacherei bei zwingenden Tests

Ein Test wird in Bayeen zum Selbstkostenpreis von 52 € angeboten. Ich nehme mal an, die Differenz auf 190 € kommt nicht dem Steuerzahler zugute.
zudem gibt es außer Urlaub azch andere Gründe für Auslandsaufenthalte, z. B familiär, aber da schreit das Forum auch schon wieder, weil's nur an den Balkan denkt.

samro
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test

wer in den urlaub will soll seinen test auch selbst bezahlen.
sollen wir dieses verhalten auch noch mit steuergeld unterstuetzen?

sein geld im ausland ausgeben aber dann im inland leistungen fordern.
wir ja alles immer gleich noch besser.
richtig freche einstellung.