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Mediziner kritisiert Maßnahmen"Schutz der Bedrohten ist auch ohne Shutdown möglich"

Der Mediziner und Autor Harald Salfellner vergleicht das Coronavirus mit der Spanischen Grippe. Die in Österreich im Kampf gegen Covid-19 getroffenen Maßnahmen hält er für nicht begründet. Es hätte auch Alternativen gegeben, sagt er im Interview mit der Kleinen Zeitung.

Harald Salfellner ist Mediziner und Autor © Adobe Stock, Privat
 

Sie beschäftigen sich seit Jahren mit der Spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1920 mehr als 25 Millionen Todesopfer weltweit forderte. Inwieweit lässt sich diese Zeit mit der Corona-Pandemie vergleichen?
HARALD SALFELLNER: Die Umstände könnten verschiedener nicht sein. Damals unvorstellbare Not, das Elend eines langen Krieges, seit Jahren Hunger und Mangel. Fast jede Familie trauerte um Gefallene. Heute ist es dagegen eine saturierte Gesellschaft im sozialen Betreuungsmodus, die von den Härten des Lebens kaum etwas weiß. Hunger kennen wir nur aus Erzählungen. Sogar Brennholz war Luxus im Grippewinter 1918/19. Es ist eine ferne, archaische Welt. Und da mitten hinein fuhr die Gesundheitskatastrophe der Influenza wie ein Blitz.

Kommentare (99+)

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Aufgelesen
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Der Herr Oberexperte!

Redet viel und sagt nichts! Unfassbar wie ich mich ärgere. Ich hatte selbst COVID-19 und kann ein Lied davon singen. Er ist aber nicht der Einzige: Mit oder ohne Corona: 3 Ärzte, 5 Meinungen, aber alles Experten in ihrem Fach.

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zyni
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Auch solche Meinungen müssen

im Sinne der Meinungsfreiheit veröffentlicht werden.
Viele Kommentare bezweifeln anscheinend das wissenschaftliche Substrat des Mediziners.

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Carlo62
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Wissenschaftliches Substrat?

Ein Dampfplauderer ohne Argument und ohne Fachwissen in Virologie!

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der alte M.
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Und Sie

haben dieses Fachwissen?

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Mein Graz
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@der alte M.

Muss man eine Kuh sein, um Kuhmilch von Ersatzprodukten unterscheiden zu können?

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scionescio
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@Graz: vermutlich muss man kein Kalb sein ...

... aber Lebensmittelchemiker wär schon ganz gut, damit man ein belastbares Faktum und keine Vermutung/Meinung hat.

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Mein Graz
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@scionescio

Also muss jeder, der eine Laktoseintoleranz hat Chemiker sein, damit er Kuhmilch erkennt?
Ich dachte es reicht, wenn er Durchfall kriegt.

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DerEnnstaler
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Aus Fehlern lernen

Man muss aus dieser Pandemie lernen wie man riichtig damit umgeht wenn der nächste weltweite Virus kommt. Beschuldigungen und Fehlerzuschreibungen sind in einer konstruktiven Politik fehl am Platz.

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kritiker47
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schon wieder so ein "Obergscheiter", der die Welt neu erfindet. Er wäre jetzt der reichste Mensch der Welt geworden, wenn er

das Richtige schon vorher gewusst hätte. Was da alles erspart geblieben wäre. Sehr verantwortungslos von dem Herrn und nicht viel weniger der Herr Fercher, so Einem den Platz in der Krone zu geben. Scheint ein Wichtigmacher zu sein, denn mit solchen Medizinern hätten wir norditalienische Todesverhältnisse eingefahren, oder nicht ?

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checker43
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Schön,

wie er sich widerspricht.

"Pandemische Viren lassen sich von unseren Interessen kaum beeindrucken. Nur weitreichende Isolations- und Quarantänemaßnahmen können die Ausbreitung bremsen."

Zu Bars und Gasthäusern sagt er nicht, dass in Schulen nicht nur Kinder sind, sondern auch Lehrer und anderes Personal, fällt ihm nicht ein. Zu den Schließungen von Bars und Gasthäusern sagt er auch nichts, wird dem also wohl zustimmen.

"War der komplette Shutdown in weiten Teilen Europas nicht einfach alternativlos?
Nein, keineswegs. Die bisher vorliegenden epidemiologischen Zahlen rechtfertigen so weitreichende Maßnahmen nicht. Der Schutz der bedrohten Alten und Schwerkranken wäre auch ohne existenzielle Beeinträchtigung der Jüngeren und Gesunden möglich gewesen. "

Was Italien, Schweden (und auch Österreich) nicht geschafft haben. Wie es möglich wäre, sagt er nicht.

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Miraculix11
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Man sollte nicht einen Satz aus dem Zusammenhang reißen

Denn er widerspricht sich nicht.
"Pandemische Viren lassen sich von unseren Interessen kaum beeindrucken. Nur weitreichende Isolations- und Quarantänemaßnahmen können die Ausbreitung bremsen – aber zu welchem Preis? Nur wenn eine ganz außergewöhnliche Bedrohung gegeben ist, wohl größer als bei Covid-19, sind so schwerwiegende Maßnahmen wie in den letzten Wochen hinnehmbar. Wir leben seit Jahrtausenden mit Viren und müssen uns gefallen lassen, dass sie von Zeit zu Zeit in unser Leben treten."

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tripplexxx
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Hinterher

ist immer leicht und gut Reden! Ich kann nur sagen, dass unsere Regierung die richtigen Entscheidungen getroffen haben! Auch wenn es uns und auch mir manchmal schwer gefallen ist!

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rosalena
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???

Ist das der Berater vom Boris Johnson?

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beneathome
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Freie Meinung mehr nicht

aber die roten Medien mobilisieren jeden „Experten“, egal was er von sich gibt, Hauptsache gegen die Regierung. Es sind meist ja auch nur Leute, die vom Mediengeschäft leben. Also viel Bla-Bla, sonst nichts. Leider und schade um die verschwendeten Seiten.

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tigeranddragon
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Es

gibt 2020 definitiv keine roten Medien. Alle großen Tageszeitungen sind stark türkis gepolt.

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tigeranddragon
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Welchen

Medien meinen sie, wenn sie von “die roten Medien“ schreiben/sprechen? Meinen sie damit die Kleine, Krone, Kurier oder Presse?

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Mein Graz
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@beneathome

Die Kleine gehört zu den "roten Medien"?
*ROFL*

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Stadtkauz
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Ja

Ganz eindeutig.

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Freeskier
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Ja

Eigenartig, dass die Kleine Zeitung den roten Medien zugerechnet wird, wenn man bedenkt wer der Eigentümer der Zeitung ist.

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Mein Graz
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@Stadtkauz

Witzig ist schon, dass hier immer wieder bekrittelt wird wie sehr sich die Kleine für Kurz einsetzt und in seinem Sinne schreibt.

Wann ist die Kleine denn mutiert? Kann erst gestern passiert sein...

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ReinholdSchurz
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Aufs Neue, letz going on.

Ich glaube auch an diese Möglichkeit, aber erst beim nächsten Mal, Die Welt hat die erste Welle verschlafen weil die Chinesen einfach Chinesen sind und nicht anders konnten.
Wenn wir als Menschheit uns gegenseitig mehr respektieren würden und das Tier als Lebewesen und nicht als Massenverzehrungsprodukt anschauen würden, wäre ein wichtiger Schritt zur Symbiose mit der Umwelt geschaffen.
Für die Zukunft wäre Respekt und Vertrauen unter den verschiedenen Völkern und der Tierwelt, Umwelt und der 100% Schutz unseres Lebensraumes des Planeten Erde gut.
Das ewige gegeneinander siehe USA gegen China und Europa und umgekehrt gegen denn Rest der Welt muss endlich aufhören.
Es muss gelingen das ungezügelte geldgierige Wachstum zum gemeinsamen Wohl und zum Mindestlebenstandard für alle auf der Welt zu bringen und die Bevölkerungszahl dadurch niedrig zu halten.
Vor allem kann es in Zukunft nicht sein das 1% der Menschen zu viel besitzen und der Rest sich am A. Lecken kann , bis das Pulverfass explodiert, dann trifft es Arm und Reich weil es gibt nur einen bekannten Lebensraum Erde zum Verstecken zu klein.🧛🏻‍♂️👩🏻‍🚀😏🧛🏻

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pwebhofer
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Was ist, wenn das Gegenteil auch richtig ist?

Die Pluralität der vielen Blickwinkel wird gern beschworen. Wenn dann nur ein leichter Schwenk passiert, sind schon alle aufgeregt. Leute!

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Reipsi
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Wenn nicht gibt es

viele Tote, die kann man nicht mehr aufwecken, ausser die Oidn sind uns wurscht.

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Schubarsky
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Kurz hat alles richtig gemacht...

...für Kurz.
Der ist politisch im Moment DAS Ausnahmetalent schlechthin. Bei der Flüchtlingswelle hat er als "Integrationsstaatssekräter" Politik gegen die eigenen Regierungskollegen gemacht.
Das hat bei den Österreichern gesessen. (Zustimmungswerte > 35%)
Dann ÖVP-intern geputscht und sich mit einer Maulkorbvereinbarung sich gegen alle vorher machtvollen internen ÖVP Granden abgesichert.
Und nun hat er als einer der Ersten Politiker weltweit die Möglichkeiten von Corona erkannt und beinhart, ohne Rücksicht auf Verluste, Maßnahmen gesetzt die wir noch sehr bedauern werden. Wirtschaft im A..., Demokratie im A..., Menschlichkeit im A... (wegen "Abstand halten").
Zustimmungswerte nun nahe der Absoluten Mehrheit.
Und wieder hat das was mit einem Maulkorb (äh "Schutzmaske") zu tun.
Ganz große Iszenierung und perfekte "Message-Control"!
Gratulation!
Schade aber um dieses Land!

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scionescio
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@Schubarsky: +1

Der Herr Kurz hat halt schon sehr früh ( und ausnahmsweise einmal richtig) erkannt, dass man auch mit den Stimmen von eher schlichten Wählern, wenn man die nur lange genug mit PR und Message Control beeinflusst, Bundeskanzler werden (und leider auch bleiben) kann.
Wirklich schade um Österreich und viel Arbeit für die Politiker nach ihm (irgendwann wird auch er die Rechnung präsentiert bekommen)!

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Stadtkauz
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@scio... Genau

Machen wir gleich eine Umfrage.

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