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Nach Ausschreitungen in Salzburg"Der Respekt vor der Polizei geht verloren"

Angriff auf die Staatsgewalt: Attacken auf Uniformierte häufen sich. Doch auch das Verhalten der Polizei steht am Prüfstand.

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Die Polizisten in Salzburg wurden mit Flaschen beworfen
Die Polizisten in Salzburg wurden mit Flaschen beworfen © APA/FMT-PICTURES
 

Straßenschlacht auf der Partymeile: Randalierer werfen Flaschen, Polizisten ducken sich hinter Schildern, zücken Pfeffersprays. Tage nach den Zusammenstößen auf dem Rudolfskai in Salzburg ist immer noch nicht klar, wie eine Schlägerei unter Nachtschwärmern derart eskalieren konnte. Der Angriff auf die Staatsgewalt passe aber ins Bild, sagt der oberste Polizeigewerkschafter, Reinhard Zimmermann (FCG): „Der Respekt vor der Polizei geht verloren. Bei vielen sinkt die Hemmschwelle.“

Kommentare (41)

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Hildegard11
2
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Attacke auf Polizisten...

...MUSS Gefängnis nach sich ziehen. Aber unsere Gesetzgeber verschnarchen ja alles außer die eigenen Taschen zu füllen.

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artjom85
15
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Wer Respekt will der hat ihn sich zu verdienen.

Und wer Misstrauen sät, der erntet es auch.

Die Polizei handelt also anders als eine Schlägertruppe?
Die Polizei ist also vertrauenswürdig?

Dann will ich ihnen die einzigen Erlebnisse mit der Polizei erzählen, die ich im Laufe der letzten fünf Jahre hatte:

im Juli 2015 feierte ich in einer Grazer Lokal mit einigen Freunden Geburtstag, als ein neben mir stehender Mann zunächst eine kurze Schlägerei mit einem mir Unbekannten anfing und kurz nach dessen Ende unbegründet verschiedene Beleidigungen gegen meine anwesenden Freunde ausstieß. Als ich ihn dazu aufforderte, die zu unterlassen drohte er mir mit den höflichen Worten "soll i dia des Lichd ausblosn,Gschissanaa" mit dem Tod.
Als ich danach bei der nächstgelegenen Polizeiwache den Vorfall, den ich am Handy aufgezeichnet hatte, meldete wurde ich mit einer langen Reihe halbgarer Aureden vertröstet, besonders, als ich angab, eine genaaue Beschreibung des Mannes liefern zu können...

Frühsommer 2016, Graz: Am "Murcamp" genannten Zentrum der Aktion "Rettet die Mur" sind wieder Kundgebungen angekündigt, die natürlich auch beginnen. Hinter einem aufgeschütteten Hügel werden Demonstranten - nicht aufgehalten oder "nur" verhaftet, sondern - zusammengeschlagen. Jene die die Vorgänge filmen wollen werden teils unter Gewaltandrohung gezwungen die Geräte auszuschalten oder zu "übergeben". Verletzte Demonstranten kommen in Rettungswagen, wo man sie aber nicht medizinisch versorgt, sondern zu Polizeiwachen gebracht;

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artjom85
13
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Fortsetzung zom obigen Kommentar

Auf diesen Polizeiwachen wurden sie weitere 24 Stunden ohne medizinische Versorgung festgehalten. Das Ergebnis war, dass man danach u. a. Leute gesehen hat, die vorher gern herumgejoggt sind, danach aber längere Zeit nur mehr mit Krücken gehen konnten.

Ist eine Polizeitruppe, die so ein Verhalten an den Tag legt, wirklich objektiv?
Verhält sie sich wirklich innerhalb eines Rahmens, die ihre Einstufung als Ordnungsmacht zulässt?
Ist so eine Polizei wirklich noch vertrauenswürdig?

Lesen Sie sich gut durch was genau passiert ist, und urteilen Sie selbst.
Ich habe mir mein Urteil gebildet. Und solange nicht auf allen Ebenen der polizeilichen Struktur Veränderungen vorgenommen wurden, die offensichtliche Gesetzesübertretungen wie die oben genannten Vorkommnisse weitestgehend eindämmen, kann ich mein Urteil nicht guten Gewissens ändern.

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petrbaur
36
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..

man sollte sich nicht wundern! erst am 25.okt. wurde ich zeuge wie ein exetutiv beamter in der grazer schmiedgasse mit einer ca 40 jährigen frau gesprochen hat die ein fahrradsfahrverbotsschild übersehen hat.. wenn man bürgern keinen respekt entgegenbringt darf man sich nicht wundern wenn man keinen respekt zurück bekommt!

und die aussage aus diesem artikel von einem polizeigewerkschafter!!!! : "Es bringt auch nichts, wenn wir von der Polizei ständig auf Deeskalation setzen"

ich mein gehts noch??? und dann jammern wenns knallt und auf arm machen weil die leut keinen respekt vor denen haben! lächerlich!

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SoundofThunder
2
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Wenn die Leute den Alkohol nicht vertragen und aggressiv werden...

....sollte man über ein Alkoholverbot nachdenken. Massenschlägerei in einer eh schon berüchtigten Saufmeile mit Flaschenwürfen auf die Polizei! Die vertragen den Alkohol nicht. Eine Milchbar wäre für diese Idioten besser.

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UHBP
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"Der Respekt vor der Polizei geht verloren"

Jetzt tun wieder alle so, als ob es das nicht schon immer gegen hat. Nur früher waren halt keine Kameras dabei und keiner hat Fotos gemacht. Und es gab wegen einer Rauferei auch nicht gleich ein Riesenaufgebot der Polizei.
Respekt muss man sich verdienen. Zu meiner Jugendzeit war es oftmals auch nicht der Respekt vor der Polizei, sondern eher die Angst, dass sich die Polizei vielleicht auf dem "Posten" abreagieren könnte.

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fon2024
0
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andaman

UHBP den Respekt lernt man schon in der Kinderstube und die Polizei soll sich von solchen Idioten klopfen lassen,mal darüber nachdenken.

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campanile
14
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antiautoritäre polizei

die linken medien in österreich haben dafür gesorgt, dass wir inzwischen eine fast handlungsunfähige, 'antiautoritäre' polizei haben, die viele nicht mehr ernst nehmen. man muss sich nur das video von salzburg ansehen. die polizisten tun mir fast leid. niemand will einen polizeistaat, aber so eine zittertruppe wird im ernstfall wenig hilfreich sein.

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X22
0
3
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Die Schuld auf Medien zuschieben, egal in welcher Richtung die berichten, ist m. M. sehr naiv gedacht

Schaut man die Medienlandschaft an und vergleicht sie zB. mit der der frühen 90er, ist der erste gravierende Unterschied die Schnelligkeit der Verbreitung und die Maße an Informationen, vieles was vorher unter den Tisch fiel ist heute schon online bevor zB. Amtshandlungen vollendet sind, betrifft auch alle anderen Informationen. Ich meine dies ist zum Teil positiv und negativ, der Stresslevel der Beamten erhöht sich, dass kann sich jeder vorstellen, der weiß wie es ist, wenn man so über die Schulter beobachtet wird und die kleineste Verfehlung notiert wird. Auf der anderen Seite wird die Ausbildung und die Auswahlkriterien nach unten gesenkt, lt. Aussage eines Jugendfreundes, der in der Ausbildung von jungen Polizistinnen tätig ist, geht die Qualität von Jahr zu Jahr zurück. Was noch auffällig ist das der Verantwortungsübernehmung, betrifft jetzt nicht nur die Polizei, überall in der Gesellschaft merkt man dies, den letzten beißen die Hunde, nicht die die im Grunde die Verantwortung hätten, man liest es auch aus den Aussagen der Verantwortlichen im Artikel heraus.

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hbratschi
14
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@campanile

und die rolle der rechten medien gefällt dir? glaubst im ernst, dass mit hetzen und radikalisieren auch nur irgendwas besser wird? ich nicht...
aber in einem punkt hast vollkommen recht: "die polizisten tun mir fast leid", da kannst sogar das "fast" weglassen...

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SoundofThunder
14
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Alles Roger?

Oder die Neue Aula? Was les‘ma denn?😏 Krone?

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Mein Graz
30
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@campanile

Die "linken medien in österreich" haben dafür gesorgt? Die Medien sind also Schuld, wenn die Menschen aggressiv(er) werden, die Polizei sich nicht mehr durchsetzen kann?

Ich bin eher der Meinung, dass die Polizisten in solchen Fällen zu wenig Unterstützung und Rückhalt durch ihre Vorgesetzen erfahren. Andererseits werden Übergriffe gegen "die Linken" durch die Polizei von Oben her toleriert, wenn nicht sogar gefördert.
Und: das Innenministerium ist seit dem Jahr 2000 fest in Schwarzer - dann in Blauer Hand.

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PiJo
4
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zu wenig Unterstützung und Rückhalt durch ihre Vorgesetzen

Die blaue "Hand" die schärferes Durchgriffsrecht wollte wurde aber durch die "Türkise Hand " gestoppt.

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Balrog206
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Ja

Und kommt wieder ein kl video wo ein zb angeketteter etwas unsanfter weggetragen wird , und dann geht das mediale verurteilen schon los ! Glaub so war das oben gemeint was auch stimmt !

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hbratschi
1
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"erziehung"...

...ist so einen sache. die eltern können/wollen (aus den verschiedensten Gründen) nicht, die lehrer dürfen nicht, denn sonst kommen sie in teufels küche, ebenso die exekutive. auch die politik wäre gefordert, versagt aber ebenfalls, denn die linken wollen nur streicheln und die rechten hetzen und radikalisieren. und zwischen diesen "mühlsteinen" werden die jugendlichen zerrieben. mmn gehörten die eltern wieder mehr in die pflicht genommen und den lehrern und der polizei wieder ein bisschen mehr der rücken gestärkt. die jungen menschen brauchen grenzen und diese sollte man ihnen auch zeigen dürfen, denn sonst verlieren sie den respekt vor dem anderen. aber schuld sind nicht sie, sondern wir, die ihnen vorleben und lehren müssten, wie ein miteinander leben ausschauen sollte...

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PiJo
2
13
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"erziehung"...

Dem kann ich nur zu 100 % zustimmen

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tannenbaum
4
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Macht

jetzt bitte nicht so ein Drama, nur weil ein Einsatzleiter völlig überfordert war! Der gehört einfach fristlos entlassen! Kann ja nicht sein, dass die Polizei ein paar dummen Buben so hilflos gegenüber steht! Diese Randalierer gehören herausgefischt und aufs härteste bestraft! Und sollten Jugendliche mit Migrationshintergrund dabei gewesen sein, sofortige Abschiebung! Dann hört dieser Unfug ganz schnell auf!

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pescador
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Gerade Jugendliche möchten testen, wie weit sie gehen können, möchten sich gegen die Autorität auflehnen.

Jugendliche wissen nicht, wie weit sie gehen dürfen. Weil es ihnen immer weniger gezeigt wird, bzw. weil es ihnen keiner mehr sagt. Kinder müssen sich ja frei entfalten können. Dann wachsen solche Fratzen heran, die keine Grenzen kennen.

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GordonKelz
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VIELE POLITIKER.....

....leben die Respektlosigkeit gegenüber dem Staat ja vor!
Gordon Kelz

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wintis_kleine
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Also in meiner Kindheit

und die liegt jetzt ca. 50 Jahre zurück wäre ein derartiges Verhalten niemals geduldet worden. Da hätte es zu Hause vermutlich noch eine ordentliche Standpauke gegeben, wenn ich nur einmal von der Polizei aufgegriffen worden wäre oder gar einen Anzeige erhalten hätte.
Lehrern, Polizei aber auch Beamten und auch alten Menschen wurde mit Respekt begegnet, weil es meine Eltern auch in meiner Erziehung so vorgelebt haben.
Kinder kopieren die Verhaltensweisen der Eltern in vielen Bereichen und entwickeln sich dadurch zu Erwachsenen die ebenfalls Achtung vor dem anderen haben.
Und natürlich habe auch ich versucht in der Sturm- und Drangzeit die Grenzen auszuloten, aber es passierte eben immer in einem "erlaubten" Rahmen.
Leider ist das heute kaum mehr zu finden.
Wenn der Sohnemann im Kindergarten sich nicht an die Regeln hält, ist die Tante Schuld.
Wenn das Frl. Tochter sodann in der Schule überall aneckt, sind die Pädagogen schuld.
Wenn die Lehre in den Sand gesetzt wurde, sind die Ausbildner schuld.
und wenn es zu einer Rauferei kommt, ist die Polizei schuld.
Es wird seitens einer bestimmten Generation an Eltern den Kindern die Verantwortung für ihr Verhalten und Tun schon sehr früh genommen und für Misserfolge werden andere Schuldige gesucht.
Da braucht man sich dann nicht zu wundern, wie derartige Eskalationen dann ausgehen.
Ohne Respekt voreinander wird das Problem nicht lösbar sein

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permanentmarker
13
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und destruktive Lieder tun das ihrige dazu

wenn ich mir den Text dieses S&SP-Gesangs "wo fahr ma hin, eine
ins Leben" anhöre wie z.B. :
" bist du a flotter Jus-Student im 30igsten Semester "
" oder wast du ganz genau wonns brennt hot im Keller deiner Schwester"
" oder fladast am Opernball a Glühbirn" usw.
" Sie müssen ihren Leben einen Sinn geben!" "An Scheixx muasi"
wird mir ganz übel, hier bekommen labile Typen zusätzlich eine
Bestätigung ihrer fragwürdigen Lebenseinstellung ins Unterbewußtsein gehämmert , die Protagonisten werden
von Ö3 in lichte Höhen hochgejubelt und ihre "Werke" den ganzen
Tag auf und ab gespielt .

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scionescio
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@permanentmarker: mir drängt sich der Verdacht auf, dass du weder den Text noch das, was Pizzera/Jaus damit sagen wollen, richtig verstanden hast ...

" oder wast du ganz genau wonns brennt hot im Keller deiner Schwester" - ich hab da so etwas wie " wenn du schwarz Nuss-Schnaps brennt hast im Keller deiner Schwester ...." im Kopf ... einfach genauer reinhören und versuchen zu verstehen, was die beiden damit sagen wollten - zahlt sich aus;-)

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Mein Graz
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@permanentmarker

Songs mit solchen oder ähnlichen Texten gibt es, seit es (Pop-) Musik gibt. Hör dir mal Texte älterer Songs an, da wird sogar Gras besungen!

Und trotzdem waren die Menschen früher weniger aggressiv, die "Obrigkeit" wurde akzeptiert.

Ob der Polizei Respekt entgegengebracht wird oder nicht liegt nicht an Songtexten oder Radiosendern!

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Jamestiberius
1
20
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Zustimmung!

Zustimmung!

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steirablut
8
62
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Österreich hat...

8,86 Mio Einwohner. Davon sind 16,2% Ausländer.

Die Angriffe auf Polizisten sind aber zu 40,51% von Ausländern durchgeführt worden. Demnach sind Ausländer um das 2,5 fache (zumindest in diesem konkreten Tatbestand) krimineller als Österreicher.
Daher kann man in diesem konkreten Fall und Tatbestand eines deutlich sagen:
Ausländer sind gegenüber der Polizei gewalttätiger als Österreicher. Und da sind die Österreicher mit Migrationshintergrund noch nicht mal berücksichtigt.

Aber man kann sich alles schön reden...

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umo10
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Kleinezeitung Seite 4

1960 Gewalttaten gegen Polizisten: davon 1160 von Österreichern

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