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In Wiese ausgesetztUnbekannter verbrennt Pfoten eines Katzenbabys

In einer Wiese in Oberhofen am Irrsee wurde ein Katzenjunges gefunden, dessen Pfoten verbrannt waren.

"Florian" ist erst drei Wochen alt und musste schon einiges mitmachen © Pfotenhilfe
 

In Oberhofen am Irrsee haben Tierfreunde ein in einer Wiese ausgesetztes Katzenbaby gefunden, das verzweifelt geschrien hat. Bei der Erstuntersuchung am Tierschutzhof Pfotenhilfe wurde sofort festgestellt, dass dem erst rund drei Wochen alten Baby schreckliches angetan worden sein muss: drei der nur Cent-Münzen-großen Pfoten weisen starke Verbrennungen auf, die vermutlich vom Ausdämpfen einer Zigarette stammen, was wohl der Grund für seine unaufhörlichen Schmerzensschreie ist.

Mit Fläschchen aufgezogen

Der kleine Findling wurde liebevoll "Florian" getauft, wird derzeit mit Schmerzmitteln und Brandsalben versorgt und dem Fläschchen aufgezogen und genießt die Wärme und Geborgenheit in seinem sicheren Zuhause am Tierschutzhof Pfotenhilfe im Grenzgebiet Salzburg/Oberösterreich.

Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler, die das Opfer auch mit nach Hause nimmt, um es rund um die Uhr versorgen zu können, dazu: "2019 ist mit Abstand das ärgste Jahr seit ich im Tierschutz arbeite. Ausgesetzte Tiere, vernachlässigte Tiere, verhungerte Tiere, verstümmelte Tiere, verstoßene Tiere - wir sind schon längst an unseren finanziellen und emotionalen Grenzen angekommen. Kein Tag vergeht ohne einem oder mehreren schrecklichen Notfällen." Für Hinweise auf den oder die Täter ist die Pfotenhilfe dankbar.

Die Pfoten des Katzenbabys waren stark verbrannt Foto © Pfotenhilfe

Stadler versorgt im Moment 18 Katzenbabys und 15 Igelbabys mit dem Fläschchen sowie mehrere Vogelküken rund um die Uhr. Dies stellt eine enorme Zusatzbelastung zu den ständig aufzunehmenden weiteren Tieren dar. Auf dem Tierschutzhof leben derzeit weit über 500 Tiere aus 25 verschiedenen Arten. Wer sich über Tierschutz informieren und den Hof kennenlernen möchte, ist am Samstag, 5. Oktober 2019 zum jährlichen Hoffest mit großem Rahmenprogramm herzlich eingeladen. Details auf www.pfotenhilfe.at

Kommentare (4)

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Estarte
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WAS MUSS DAS FÜR EIN MENSCH SEIN UND WIE WEIT IST DIESER DAVON ENTFERNT EINEM ANDEREN MENSCHEN GEWALT ANZUTUN ?

Ich hoffe sehr, dass dieser "Mensch"gefunden wird, und er die Höchststrafe bekommt, er ist wohl eine abartige, perverse Bestie.
Alles was der Mensch den Tieren antut, kommt eines Tages auf ihn zurück.
Das wünsche ich mir.
Das Tier muss endlich gesetzlich als LEBEWESEN anerkannt werden, damit man dementsprechende Strafen für solche Perversionen verhängen kann.

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pleul50
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welche Menschen sind das nur??????

gleiches mit gleichem vergelten sollte hier angewendet werden!

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OCIR
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Wahrscheinlich Kinder

denen wieder mal langweilig ist im Hinterstübchen, von denen gibt es genug. Meinen wäre so etwas niemals eingefallen

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SoundofThunder
0
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Was gäbe ich dafür solche Typen in meine Finger zu bekommen!

Nach dem Motto:Lege deinen Hals in meine Hände! Ich "massiere" ihn für dich!🤬

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