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Ausbau bis 2023Autobahnen sollen mit Autos künftig über Wlan kommunizieren

Die Asfinag rüstet Autobahnen und Schnellstraßen mit dem Wlan aus. Es soll ein weiterer Schritt Richtung autonomes Fahren sein.

© Asfinag
 

Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen werden bis 2023 mit einem speziellen WLAN für die Fahrzeugkommunikation ausgerüstet. Infrastruktur und moderne Fahrzeuge sollen "künftig schnell und sicher miteinander kommunizieren können", informierte der Betreiber Asfinag über den "großen Schritt in Richtung autonomes Fahren". Die Vorbereitungen beginnen Anfang nächsten Jahres.

Das System heißt C-ITS (Cooperative Intelligent Transport Systems). Bis zu 500 WLAN-Boxen werden laut Asfinag landesweit installiert. Die Entscheidung für diese Technologie habe "keinen Einfluss auf andere, zukünftige ergänzende Technologien" wie den superschnellen Datenfunk 5G. "Aber WLAN ist ausgereift und sicher", sagte Asfinag-Geschäftsführer Bernd Datler. Das Unternehmen könne die vorhandenen Informationen so verteilen, dass auch eine andere, künftige Technologie versorgt werden kann. WLAN wird bereits im Raum Wien und Graz sowie auf Warnleitanhängern der Asfinag eingesetzt.

Informationen über Unfälle und Sperren

Die ersten geeigneten Fahrzeuge seien im Anrollen: Volkswagen habe die Serieneinführung der WLAN-Technologie in einem der nächsten Kfz angekündigt, weitere Hersteller hätten ähnliche Pläne, zum Beispiel auch um die teilautomatische Fahrt in Lkw-Konvois zu unterstützen.

Der Informationstransfer soll auch in die andere Richtung fließen: Von den Fahrzeugen könnten Daten an die Asfinag gesendet werden, um andere Verkehrsteilnehmer mit Updates entlang der Strecke zu versorgen. Die Vorteile für die Lenker laut dem Unternehmen: Solche frühzeitigen Informationen zum Beispiel über Fahrstreifensperren, Baustellen, Tempolimits, Pannen oder Unfälle werden am Bordcomputer angezeigt. Am meisten profitiere die Verkehrssicherheit.

Kommentare (9)

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duesentrieb1
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Hört‘s endlich mit dem autonomen Fahren auf

Um 100prozentiges Autonomes und sicheres Fahren zu gewährleisten müssten in Autos Computer mit derart großen Datenarbeitsspeicher verbaut werden, dass das schier unmöglich ist. Nehmt lieber die Bahn, das ist E-Mobilität und autonom. Die Asfinag sollte lieber ihre Hausaufgaben machen. Keine Rumpelpisten, keine kilometerlangen Baustellen. Und, und, und....

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wirklichnicht
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Aufs falsche Pferd gesetzt

Derzeit läuft international alles in Richtung 5G, nur Österreich setzt mit C-ITS auf einen selteneren Standard.

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rubberduck34
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.

Ich nehm an es wird wohl eher IEEE 802.11p alias ITS-G5 sein. Das ist auch das was die Mobilfunker permanent mit 5G verwechseln und das worauf die Autoindustrie setzt. Und nein 5G ist für autonomes Fahren nicht notwendig auch wenns die Mobilfunker rauf und runter beten.
Aktuell gibts noch keinen vernünftigen Usecase für 5G. Den gabs vor Einführung aber auch für umts und lte nicht und 5G ist in wirklichkeit nur eine LTE weiterentwicklung. Eigendlich 4,5G

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wirklichnicht
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Die Autoindustrie setzt aber auf 5G

mit Ausnahme von Volkswagen, aber die wackeln auch schon. BMW, Daimler usw. pushen 5G, es geht ihnen weniger um autonomes Fahren, sondern um den breitbandigen Zugriff auf ihre Autos. Mit 5G können sie schnell Software-Updates reinspielen, ohne dass die Fahrer Werkstättentermine machen müssen. Das ist in Zeiten der Abgasskandale wichtig. Das alles ist mit der WLAN-Variante (C-ITS; ITS-G5) nicht möglich, denn die ist nicht direkt ans Internet angeschlossen, sondern an den Verkehrsserver der ASFINAG. Die WLAN-Variante wird auch nur entlang der Autobahnen ausgebaut, woanders ist Funkstille.

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gerbur
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Die sollen zuerst

Ihre ureigenen Aufgaben verbesser, z. B. bwi Mäharbeiten an der Autobahn sich an die deutsche bzw. international übliche Methode zu halten. Das Absperren einer Spur über 10km wenn ein einziges Mähfahrzeug unterwegs ist, ist schwachsinnig.

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jackass85
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ASFINAG

dann sollte die ASFINAG die Tempo Limits richtig schalten, es kommt sehr oft vor, dass Beschränkungen aufgehoben werden, welche nie existierten.... dies stiftet sehr oft Verwirrung und trägt nicht zur Sicherheit bei

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paulrandig
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Aha.

Also, ich hab gelernt, vorne aus diesem schiefen Fenster zu schauen um zu sehen, was los ist.
Windschutzscheibe heißt das.
Wenn's staut, sieht man das. Dann bremst man. Ist einfacher zu lernen als den eigenen Namen zu schreiben, weil man nur auf ein Pedal drücken muss.
Wozu ich da 5G, Hightech und all die dafür aufgewendete Energie und Arbeitszeit brauche, ist mir wirklich schleierhaft.

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ronin1234
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Reaktion

Damit man noch mehr abgelenkt wird! Jetzt hat man sowieso schonFrau,Kinder,Navi,Telefon, Sms. Fuhr gerade in der stadt, es ist erschreckend wieviele mit ihren Telefonen hantieren. Allws nur eine moderne Spielerei die wirklich brauche.Info über Spurzusammenlegung a frotzelei.

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ronin1234
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Nachsatz

Leider sind einige Fehler dabei die ich nicht mehr korrigieren konnte.

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