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Schüler-Lehrer-Konflikt Mobbing an Schulen: Eltern fordern Ombudsstellen

Eltern müssten auch abseits der Bildungsdirektionen Rat und Hilfe finden können, hieß es in einer gemeinsamen Aussendung der Verbände an Pflichtschulen und höheren Schulen sowie der katholischen Elternvereine.

Sujetbild © kebox - Fotolia
 

Die drei großen Elternverbände fordern nach den Berichten über den Schüler-Lehrer-Konflikt an einer HTL in Wien-Ottakring die Schaffung niedrigschwelliger Ombudsstellen in ganz Österreich. Eltern müssten auch abseits der Bildungsdirektionen Rat und Hilfe finden können, hieß es in einer gemeinsamen Aussendung der Verbände an Pflichtschulen und höheren Schulen sowie der katholischen Elternvereine.

Kommission eingerichtet

Unterdessen arbeitet weiterhin eine Kommission an einer Klärung der Vorfälle, bis Mitte nächster Woche soll ihr Bericht vorliegen. An der HTL hatte ein Lehrer im Zuge einer handgreiflichen Auseinandersetzung einen Schüler angespuckt und wurde anschließend von diesem gegen die Tafel gestoßen, wie im Internet kursierende Handyvideos zeigen. Es soll bereits davor immer wieder Probleme zwischen dem Lehrer und den Schülern dieser Klasse gegeben haben, laut Medienberichten sollen Schüler den Lehrer gemobbt haben, dem wiederum vorgeworfen wird, er habe Schüler rassistisch beleidigt.

Die Kommission soll nun herausfinden, wieso die Situation in der Klasse derart eskalieren konnte. Auch die Rolle des Schulleiters soll beleuchtet werden. Die Schule hat im Zuge einer Disziplinarkonferenz bereits den Ausschluss von sechs Schülern beantragt und drei weiteren den Ausschluss angedroht. Die Entscheidung muss von der Bildungsdirektion bestätigt werden, diese will dafür laut einem Sprecher den Bericht der Kommission abwarten.

 

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