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Großeinsatz in Wien Nach Brand im Donauzentrum: Eifrige Suche nach Ursache

Schweißarbeiten könnten das Feuer ausgelöst haben. Offiziell wurde diese Theorie aber noch nicht bestätigt.

© APA
 

Nach dem Brand im Wiener Donauzentrum, der am Samstag stundenlang die Einsatzkräfte auf Trab gehalten hat, wird Ursachenforschung betrieben. "Das Wiener Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache übernommen", teilte Lukas Schauer, der Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr, Sonntag im Gespräch mit der APA mit.

Schweißarbeiten als Auslöser?

Zuletzt waren in der Einkaufsmeile Umbauarbeiten im Bürotrakt über die Bühne gegangen. Schweißarbeiten könnten das Feuer ausgelöst haben. Schauer wollte diese Vermutung nicht kommentieren: "Ob Bauarbeiten mit dem Brand in Zusammenhang gestanden sind, müssen sich die Brandermittler anschauen." Die Feuerwehr, die in der Nacht auf Sonntag noch Kontrollmaßnahmen durchgeführt hatte, hat jedenfalls ihren Einsatz beendet. "Es sind keine Einsatzkräfte mehr vor Ort", stellte Schauer fest.

Der Brand war Samstagfrüh im Trakt des Donauzentrums am Eck Wagramer Straße - Siebeckstraße ausgebrochen. Es wurde letztlich Alarmstufe 4 ausgelöst. Bei der Brandbekämpfung standen mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz. Gegen Mittag konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden. Das Donauzentrum wurde mit Ausnahme des Entertainment-Centers Donauplex geschlossen. Um 17.30 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden.

Großeinsatz: Feuer im Wiener "Donauzentrum"

Alarmstufe drei beim Brand am Samstag im Wiener "Donauzentrum in Wien Donaustadt.

Rund 100 Einsatzkräfte waren mit Löscharbeiten beschäftigt.

Die Ursache und das Ausmaß des Brandes waren vorerst nicht bekannt.

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
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Schaden geringer als befürchtet

Der Großbrand hat einen geringeren Schaden als ursprünglich befürchtet angerichtet. Das stellte sich am Sonntag nach einer Begehung des Einkaufszentrums heraus, an der das Management, die Einsatzkräfte und die Behörden beteiligt waren.

"Die Wasserschäden im Gebäude sind erfreulicherweise geringer als angenommen. Das Einkaufszentrum hat im Innenbereich nur geringe Schäden erlitten. Aktuell wird neben den Sicherungsarbeiten auch eine Brandrauchabsaugung durchgeführt", gab Centermanager Anton Cech im Anschluss bekannt. Er dankte den bei der Brandbekämpfung erfolgreichen Einsatzkräften, die einen höheren Schaden und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert hätten.

Der Entertainment-Bereich Donauplex und der vom Brand nicht betroffene hintere Bauteil werden am Montag regulär um 09.00 Uhr geöffnet, kündigte Cech an. Ob auch der vom Dachbrand betroffene Bauteil 4 aufgesperrt wird, entscheidet sich am Sonntagabend.

 

Kommentare (1)

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Reipsi
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Lesenswert?

Immer das

Gleiche ,bei Schweißarbeiten.

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