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OidaJugendwort des Jahres ist ein alter Bekannter

"Oida" hat es heuer zum Jugendwort des Jahres geschafft. Doch nicht alle sind von dem Begriff so begeistert.

Ewa Placzynska
Ewa Placzynska © Youtube Screenshot
 

"Oida" - ist ja als Wort an sich nicht mehr so jung. Trotzdem wurde die Dialekt-Variante von "Alter" heuer zum Jugendwort des Jahres gewählt. Das genuin österreichische Wort werde schon seit längerem verwendet, der Umfang seiner Bedeutungen sei jedoch größer geworden, erklärte die Jury. Er reiche vom erstaunten Ausruf mit verschiedenen Bedeutungen bis hin zu einer wenig verhüllten Drohung. Diese "semantische Vielseitigkeit und universelle Einsetzbarkeit in vielen kommunikativen Situationen" sei es, die es zu einem "echten Jugendwort" macht. 

Eindrucksvoll dargestellt hat diese Vielseitigkeit die Schauspielerin Ewa Placzynska in einem viel geklickten und diskutierten Video auf Youtube.

Doch nicht alle sind vom Jugendwort des Jahres so begeistert. Ein junger Wiener bekam von einem Polizisten heuer eine Verwaltungstrafe von 100 Euro aufgebrummt. Er hatte den Beamten bei einer Ausweiskontrolle mit "Was willst Du, Oida!" angesprochen.

Anstandsverletzung befand der Polizist. "Unverständlich" findet die "Wort -des-Jahres"-Jury.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

unterhundert
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Unverständlich...

Warum ? In der Bim, Jugendliche hatten Füße auf der gegenüberliegenden Sitzbank. Nach einer wirklich höflichen Aufforderung, diese doch herunterzunehmen, war eben diese Antwort: was wüst Oida, schleich die. Wie gesagt, ein einzellfall, aber ich sah dies als Beleidigung.

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CuiBono
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@unterhundert

In diesem Fall beleidigt sein ist eine persönliche, wenn auch verständliche, Entscheidung.
Dieser Zustand des Beleidigtsein heißt in Wien in diesem Fall glaub ich "ang'rührt sein".

Ich hätte der Rotzpiepn mit einem fröhlichen Lachen geantwortet:
"Ein Arsch - ein Sitz, und jetzt weg mit die Spreissln".

DAS wäre wahrscheinlich konstruktiver und ergebnisorientierter gewesen.

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belgma
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Ganz und gar unverständlich!

In Ihrem Fall war es eine direkte Anrede! Im o.g. Fall war es ein Ausruf des Erstaunens. In Wien hat "Oida" viele Facetten!

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