AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Halterin alkoholisiertEinjähriger nach Hundebiss in Lebensgefahr

In Wien ist ein Baby nach einer Hundeattacke in Lebensgefahr. Der Hund wurde abgenommen und in ein Tierheim gebracht. Er hatte sich von der Leine gerissen und auf das spielende Kind gestürzt.

Sujetbild
Sujetbild © (c) DPA,APA/Bernd Thissen
 

Ein einjähriger Bub ist am Montagabend in Wien durch einen Hundebiss lebensgefährlich verletzt worden. Der Rottweiler riss sich auf dem Gehsteig von seiner alkoholisierten Besitzerin los und packte das Kind am Kopf. Der Bub, der mit seinen Großeltern unterwegs war, erlitt lebensbedrohliche Kopfverletzungen. Der Hund wurde der Besitzerin abgenommen.

Hund riss sich los

Der Unfall ereignete sich gegen 20.15 Uhr in der Ziegelhofstraße in Wien-Donaustadt. Der kleine Bub war mit seinen Großeltern spazieren. Dabei schaukelten sie das Baby in ihrer Mitte an den Armen immer wieder spielerisch in die Höhe. Auf dem Gehsteig kam den drei Spaziergängern eine 48-Jährige entgegen. Die betrunkene Frau hatte einen Rottweiler an der Leine, der sich jedoch plötzlich mit der Leine von der Hand der Frau losriss. Der Hund packte das Kleinkind am Kopf und fügte ihm schwere Verletzungen zu. Laut Polizei erlitt das Kind eine zehn Zentimeter lange Wunde am Kopf. Angaben der Rettung zufolge biss der große Hund dem Kind in den Schädel, nicht ins Gesicht.

Attacke in Oberösterreich

Ebenfalls von einem Hund gebisste wurde eine Zehnjährige Montagnachmittag im Bezirk Urfahr-Umgebung. Das Mädchen ist dabei am Oberschenkel sowie im Gesicht verletzt worden. Das berichtete die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Dienstag.

Das Mädchen war mit einer Gleichaltrigen zum Nachbarhaus gegangen um sich dort Pferde anzusehen. Dabei wurde sie aus ungeklärter Ursache von dem Hund attackiert, der von einer dort wohnenden 15-Jährigen zum Spazierengehen aus dem Zwinger geholt worden war.

Eine Zeugin schlug dem Hund mehrmals auf die Schnauze, um den Einjährigen zu befreien. Als das Tier von dem Buben abließ, band ihn die Hundebesitzerin mit der Leine an einen Baum. Das Kind wurde bis zum Eintreffen der Polizei und der Berufsrettung Wien von einer zufällig vorbeifahrenden Ärztin versorgt. Die Rettung brachte das verletzte Kind ins Krankenhaus. Dort befindet es sich weiterhin auf der Intensivstation, berichtete eine Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) am Dienstag.

Der Hund wurde der Besitzerin nach dem Wiener Tierhaltegesetz abgenommen und von der Tierrettung ins Tierquartier gebracht. Dort befindet er sich auf der Quarantänestation, berichtete eine Mitarbeiterin. Was mit dem Rottweiler weiter passiert, müsse die zuständige Behörde klären, hieß es. Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) mussten im Jahr 2017 in Österreich rund 3.600 Personen nach einem Hundebiss im Krankenhaus nachbehandelt werden. Knapp 17 Prozent der durch Hundebisse Verletzten sind demnach unter 14 Jahre alt.

Kommentare (37)

Kommentieren
wischi_waschi
0
0
Lesenswert?

Hunde an die Leine

Vorweg, ich werde mir sicher irgend wann einmal einen Hund zulegen ,also ich liebe Tiere. (in der Pension)
Aber leider gibt es immer wieder Leute , die keine Erziehung haben, ob Sie Kinder oder Hunde haben!!!
Das Tier, macht das , was das" Herrl" liebt, wen das "Herrl"
eben nicht geeignet ist, darf es leider auch keinen Hund besitzen.
Prinzipiell gehören alle Hunde an die Leine!

Antworten
kaumzuglauben
7
14
Lesenswert?

Was mit ihm passiert....

...wenn ich das schon lese, braucht es da noch
einen Expertenrat, welches über die Zukunft
dieses Hundes entscheidet...?!

Antworten
AIRAM123
4
23
Lesenswert?

Und noch besser ..:

... alles voller Mutmaßungen (wenn der Hund schmerzen hatte, wenn die Besitzerin ihn einsperrt... Blablabla).

Das einzige Faktum ist: das Kind ist lebensgefährlich verletzt!

Antworten
Lelly007
6
28
Lesenswert?

Ich hab selbst einen Rottweiler ...

Und mir bricht es das Herz solche Dinge zu lesen ...

Die haben ein so gutmütiges Wesen , trotzdem passieren immer wieder solche schlimmen Sachen wo ich mir denk was ist mit dem Hund wohl passiert das er so ausflippen muss .

Gibt genug andere Rassen die laut Statistik öfters beißen nur wenn ein rotti beißt ist es alles andere als witzig .. und gerade in der Stadt sollte er zur Sicherheit einen Maulkorb tragen , kann immer etwas passieren (jemand steigt ausversehen auf das Bein usw)

Und alkoholisiert mit dem Hund spazieren zu gehen , also sowas hab ich sowieso noch nie gesehen ...

Gute Besserung der kleinen Maus !!

Antworten
Lelly007
0
5
Lesenswert?

.

Den Jungen ..:/

Antworten
paulrandig
23
29
Lesenswert?

Stadtverbot

Vorschlag: Siedlungsgebiete ab einer Bebauungsdichte von 0,6 werden hundefrei. Dort dürfen einfach keine neuen Hunde mehr gehalten werden. Bereits dort Lebende Hunde, Therapie- und Assistenztiere ausgenommen. Wer den Ansporn braucht, kauft sich einen Aibo von Sony. Wer Gesellschaft braucht, besorgt sich Kaninchen, Ratten, Katzen, Goldfische, Echsen, Schildkröten...
Vorteil: Mehr Sicherheit, weniger Tretminen, mehr nutzbare Grünfläche, weniger Gekläffe.
Durch das allmähliche Auslaufen der Hundepopulation wird ein Schockzustand und Härtefälle vermieden.

Antworten
Aurelia22
2
59
Lesenswert?

Meiner Meinung nach...

sind Hunde in einer Großstadt sowieso falsch am Platz. Und sogar ein Rottweiler, wahrscheinlich in einer winzigen Wohnung gehalten. Die Besitzerin nicht in der Lage so einen Hund zu halten. Auf kosten von den armen Opfer. Der Hund kann ja nichts dafür für die Dummheit des Hundehalters. Die Schuld liegt immer bei den Menschen. Das Gesetz müsste viel härter durchgreifen. Für manche ist ein Dackel schon ein schwieriger Hund. Tiere in einer Stadt sind sehr arm dran.

Antworten
Mein Graz
2
23
Lesenswert?

@Aurelia22

Der Dackel ist kein Hund, der leicht trainiert werden kann. Es gehört Konsequenz und Ausdauer dazu - der Dackel hat auf Grund seiner Herkunft ein stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein.

Bevor man sich für einen Hund entscheidet sollte man sich beraten lassen, welche Rasse geeignet ist.

Antworten
Reipsi
3
7
Lesenswert?

Des woar oba

ka Dackl , sondern ein Rotweiler

Antworten
Mein Graz
2
4
Lesenswert?

@Reipsi

Ich bin des Lesens mächtig. Du auch?

Meine Stellungnahme galt nicht dem Artikel, sondern dem Posting von Aurelia22.

Antworten
Lelly007
0
8
Lesenswert?

@reipsi

Mir hat mal ein dackel ins Gesicht gebissen als ich klein war , man glaubt nicht was der so anrichten kann ..

Antworten
lieschenmueller
1
26
Lesenswert?

@Mein Graz

Ich möchte tunlichst von keinem Hund gebissen werden. Verletzungen können immer schwer sein, aber bei gewissen Rassen sind sie fatal. In den 27 Jahren, die ich Hunde habe, ich könnte ein Buch schreiben. Mir sehr liebe Freundschaften habe ich durch sie geschlossen, aber auch Menschentypen kennen gelernt, wo ich nur den Kopf schütteln kann. Die ihr Ego über den Hund ausleben wollten, Worte wie "Material" habe ich in Bezug auf die Tiere gehört, Ehrgeiz, der weit über das Normale hinausgeht und der Hund diesen befriedigen soll. Dann noch Exemplare wie gestern beim Spazierengehen, die ihre seltsame Erscheinung durch einen Hund einer bestimmten Rasse oder den Mix derer ihrer Meinung nach aufwerten. "Meiner frisst deinen zum Frühstück", wenn ich jedes mal einen Euro bekäme für den dummen Sager ..... Der Teil der ganz normalen Leute, die ihren Hund lieben und ihm ein gutes Leben bieten wollen, überwiegt zum Glück weit. Hören und lesen tut man halt vom Rest. Hoffentlich nie wieder über so etwas Furchtbares. Ein frommer Wunsch!

Antworten
Mein Graz
2
9
Lesenswert?

@lieschenmueller

Völlige Zustimmung!

Antworten
Aurelia22
3
30
Lesenswert?

Ja das simmt schon...

Mein Graz. Ich bin so ein Mensch der Tiere sehr liebt, und mir tut der Rottweiler jetzt auch leid. Aber natürlich in erster Linie das arme Kind. Ich persönlich würde mir nie im Leben einen Rottweiler zutrauen. Auch keinen Schäferhund. Ich könnte ihn nicht erziehen. Zu viele Menschen trauen sich das einfach so zu. Mein Schwager richtet Schäferhunde ab, und hat auch ein Leben lang selber diese Rase. Ich kenne die Gefahren was von diesen Tieren ausgehen kann bei falscher Haltung.

Antworten
Mein Graz
3
20
Lesenswert?

@Aurelia22

Ich kenne Rottweiler oder auch AmStaff, die jeden sg. "Schmusehund" (wobei es das nicht gibt!) an Freundlichkeit in den Schatten stellen. Das sind zwar sg. Kampfhunde, die einzige Gefahr stellt bei denen aber dar, dass man totgebusselt wird.

Trotzdem würde ich NIEMALS sagen, "der ist so lieb, der tut eh nix", denn man weiß nie, wie ein Tier reagiert.

Antworten
Aurelia22
1
20
Lesenswert?

Mein Graz

So ist es, ein Tier bleibt ein Tier. Mir geht das arme Kind nicht mehr aus dem Kopf. Ein Wahnsinn das arme kleine Hascherl und die Eltern und Großeltern erst. Man kann ja gar nicht sagen welche Schäden bleiben, bei so einer Kopfverletzung. Wenn ich die Hundehalterin wäre ich würde mit dieser Last durchdrehen, warum hatte er keinen Maulkorb an?

Antworten
georgXV
4
26
Lesenswert?

???

viele dieser "Kampfhunde" sind eigentlich Waffen !!!
Deshalb sollten die Besitzer dieser "Kampfhunde" auch einen "Waffen"- / Hundeführerschein machen müssen !!!

Antworten
Lelly007
5
9
Lesenswert?

.

Ich hab so „eine Waffe“ wie du es beschreibst ..

Glaubst ein Schäfer, Kangal oder Berner kann sowas nicht anrichten ?

Außerdem ist bei uns bei jedem Hund egal ob klein oder groß hundeführschein pflicht ...! Und am schlimmsten sind die kleinen Taschenhunde , stellt euch vor die würden alle groß sein , dann würde sich das Bild des Rottweilers auch drehen ..

Antworten
Mein Graz
8
12
Lesenswert?

@georgXV

M.W. muss für sg. "Kampfhunde" ein Hundeführschein abgelegt werden.
Wobei die meisten Hundeattacken nicht durch "Kampfhunde" erfolgen, sondern durch Schäferhunde, die nicht auf der Liste stehen.

"Kampfhunde" können, wie jeder andere Hund auch, zu einer "scharfen Waffe" ausgebildet werden - es liegt am Hundehalter, wie sich der Hund verhält. Und leider ist es so, dass gerade diese Hunde häufig von Personen gehalten werden, die entweder keine Ahnung haben oder eben einen "scharfen Hund" haben wollen.
Generell sind diese Hunderassen nicht gefährlicher als andere Rassen.

Antworten
catdogbeba
1
10
Lesenswert?

@ lieschenmüller

Ja, und da muß ich Ihnen voll und ganz zustimmen. Leider ist das so.

Antworten
catdogbeba
1
8
Lesenswert?

@ lieschenmüller

Das ist das zweittraurigste an dem Geschehen. Es gibt kaum sichere Alternativen. Ich wüßte niemanden, dem ich den Hund anvertrauen könnte, einschließlich mir selbst.

Antworten
lieschenmueller
1
21
Lesenswert?

@catdogbeba

Es gibt eine Sendung - wird öfters wiederholt - wo "straffällige Hunde" zu den sogenannten Spezialisten kommen. Diese trauen sich wirklich was. Beispiel: Ein Hund - die Rasse ist mir bekannt, aber ich möchte sie nicht als Negativbeispiel herauspicken - geht auf Kinderwagerl. Warum weiß man nicht. Die Hundetrainerin übt mit dem Hund, geht an der Leine, alles o.k. Dann Übung mit einem - natürlich leeren - Kinderwagerl. Der Hund stürzt sich auf dieses, die Trainerin versucht in abzuwehren, er fährt er an den Oberarm und dreht durch. Wegen des Beißkorbes passiert ihr nichts. Er wird als untherapierbar eingestuft, kommt in den hintersten Zwinger, der gleicht einem Sicherheitsgefängnis mit zig abgesperrten davor. Gnädiger wäre meiner Meinung nach Einschläfern, als jahrelang ein solches "Leben".

Antworten
catdogbeba
7
18
Lesenswert?

@ lieschenmüller

Ich weiß, ich habe selbst 3 Kinder und es ist das furchtbarste für Mutter, Vater, Großeltern und alle, die das Kindchen lieben, wenn ihm etwas geschieht, und dann gar so etwas geschieht, kaum auszumalen. Ich bin aber auch Hundemensch und wollte zeigen, daß das Tier eigentlich meist die geringste Schuld an solchen Tragödien hat.

Antworten
lieschenmueller
0
13
Lesenswert?

@catdogbeba

Schuld in Bezug auf Tiere ist ein ohnehin nicht brauchbarer Begriff. Das Tier hatte das Pech in die Hand eines I.dioten als Besitzer zu kommen. Diesmal halt in der weiblichen Form. Aber Dummheit hat kein Geschlecht. Nur, was soll weiterhin mit dem Hund passieren nach der Vorgeschichte? Das berühmte "in die Hand von Spezialisten"? So zahlreich werden die nicht sein, und käme es noch einmal zu einem Vorfall mit ihm, ist da das nicht wirklich zu widersprechende Argument - dass man es hätte vorher sehen können. Also, was schlagen Sie vor?

Antworten
catdogbeba
1
10
Lesenswert?

@ lieschenmüller

Ich habe es nicht entschuldigt. Der Hund hat entweder gemacht,was ihm vom Besitzer beigebracht wurde oder, wenn er das Hochschleudern als Gefahr interpretiert hat, von der Natur. In jedem Fall hat er die Situation fehlinterpretiert. Der Besitzer hätte ihn so verwahren müssen, daß dieses Unglück nicht passieren kann, den Hund trifft die geringste Schuld. Und doch ist er vermutlich derjenige, der eingeschläfert wird, nehme ich einmal an.

Antworten
lieschenmueller
0
20
Lesenswert?

@catdogbeba

Aus welcher Motivation ein Hund etwas macht - ich sage es Ihnen ehrlich als begeisterte Hundebesitzerin - ist mir in dem Fall egal wie nur was! Ich denke mich in die Eltern und Großeltern hinein, die nur hoffen können, dass das Kind überlebt. Möglichst ohne bleibende Schäden.

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 37