Die ersten Alarmierungen gingen um 5:53 Uhr früh ein: Das Nebengebäude eines Bauernhofes, ein Kuhstall in Mehrnbach stehe in Vollbrand. „Die Alarmierungen kamen von Anrainern, die auf dem Weg zur Arbeit waren. Um kurz vor 6 Uhr waren schon 10 Anrufe bei der Landeswarnzentrale eingegangen. Dass die Lage ernst ist, war also relativ schnell klar“, sagt Kommandant Klaus Medwed von der FF Mehrnbach im Gespräch mit den OÖNachrichten. 

Er ist derzeit mit weiteren rund 170 Helfern von 14 Feuerwehren vor Ort. „Der Brand ist unter Kontrolle. Wir sind aktuell mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt“, sagt Medwed. Der Stadel aber konnte trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte nicht vom totalen Abbrennen bewahrt werden. „Zum Teil ist das alte Gebäude gemauert, zum Großteil besteht es aus Holz. Es brannte schon lichterloh, als wir hier ankamen“, so der Kommandant. Rasch wurde Alarmstufe 2 ausgerufen.

Kuhstall abgebrannt: Familie in Sicherheit gebracht

Ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Vierkanthof konnte von den Feuerwehrleuten verhindert werden. Die Bauernfamilie hatte großes Glück. „Im Wohnhaus direkt gegenüber schliefen bei der Brandalarmierung noch eine junge Mutter mit ihrem Kind. Auch deren Mutter wohnt dort und schlief noch“, schildert der Kommandant die Lage beim Eintreffen der ersten Wehren. Die Bewohner konnten in Sicherheit gebracht werden.

Dass es sich bei dem abgebrannten Nebengebäude um einen nicht genutzten leerstehenden Kuhstall handelt, konnte der Kommandant bestätigen. Verletzt wurde dank des raschen Einschreitens der Wehren weder Tier noch Mensch.

Die Nachlöscharbeiten werden noch andauern. Auf Nachfrage, wie lange der Einsatz geschätzt noch dauern werde, hieß es seitens des Feuerwehrmannes: „Bestimmt bis in die Mittagsstunden“.