Magdalena Darnhofer ist als Medizinstudentin eine von vielen - mit ihrer Entscheidung, als Ärztin am Land zu arbeiten, ist sie aber fast allein. Neben ihr haben 49 Studierende ein Stipendium von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) bekommen. Damit verpflichtet sich Darnhofer nach ihrem Abschluss fünf Jahre lang in einer Region zu arbeiten, wo Kassenärztinnen und -ärzte fehlen. Monatlich bekommt sie dafür 923 Euro. Für die zweifache Mutter eine große Hilfe. „Ich habe neben dem Studium immer als Krankenschwester gearbeitet. Jetzt steht mein klinisches praktisches Jahr an und ich musste meinen Job dafür kündigen.“ Sie stößt zufällig auf das Stipendium. Dass sie im Gegenzug dafür womöglich nach ihrem Studium aufs Land muss, schreckt sie nicht ab. „Ich weiß schon, dass ich später einmal eine Ordination gründen möchte. Ich hätte gerne einen Job, in dem ich selbst etwas gestalten kann, das funktioniert in einer Ordination besser als als Angestellte im Krankenhaus“, sagt die 36-Jährige. Sie kommt aus Weiz, da möchte sie sich dann auch beruflich niederlassen.