Die Katerstimmung dürfte dieses Mal ausbleiben – zumindest für die Stadt Lignano. Mit 80.000 Touristinnen und Touristen hatte man gerechnet und gut 20.000 als "Risiko" eingeschätzt. Doch 70 Sicherheitskräfte sorgten für Deeskalation und Sicherheit der Feiernden. Letztere bekommen die Nachwirkungen wohl mehr zu spüren als die Stadt, die sich über eine großteils reibungslose Abwicklung des Partywochenendes freut. Auf der Fahrt von Lignano zurück zur österreichischen Grenze konnte man am Montag vereinzelt bleiche Gesichter sehen, die an Raststätten stehen bleiben und den eigenen Kreislauf wieder ankurbeln mussten. Auch in Lignano war es zu Rettungseinsätzen gekommen – großteils wegen Trunkenheit. Mindestens drei Jugendliche mussten mit Alkoholvergiftungen ins Spital gebracht werden. 20 weitere wurden in der Nacht auf Sonntag ambulant behandelt. Von leichten Verletzungen nach Stürzen war ebenfalls die Rede.