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Offene Umwelt-BaustellenEs fehlt nicht an umweltpolitischen Bekenntnissen, es fehlt an Haltung

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Lauscht man dem politischen Tagesbetrieb, könnte man zum Schluss kommen, der Wind habe sich zuletzt gedreht. Kaum eine Woche vergeht, in der Entscheidungsträger nicht kundtun, wie ernst es ihnen mit dem Kampf gegen Klimawandel und Raubbau an der Natur sei. „Es ist höchste Zeit, klimaschutzrelevante Maßnahmen zu setzen. Dabei zählt jeder Tag“, ließ etwa Umweltlandesrätin Ursula Lackner vor einem halben Jahr wissen. „Wir wollen die Dinge, von denen wir immer reden, auf den Boden bringen.“

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zweigerl
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Baumaschinenerzeugung

Man kann auch statt "Haltung" sagen: "Verantwortung". Und statt "Bekenntnis": "Lippenbekenntnis" oder "Gesinnung". Die Verantwortungsbereitschaft ist limitiert durch die steigenden Individualwünsche bzgl. Wohnen, Mobilität, Konsum. IN dieser Trias ist das Todesurteil für die "Natur" festgeschrieben. Tiere haben keine Chance. Gestern sprach eine Hörerin aus Lannach, wo der Herr Bartenstein, der einmal Umweltminister war, Gebäude auf Vorrat in die Landschaft stellt, in der "punkt eins"-Sendung von einem dringenden generellen Bauverbot. Innerlich nicken bei solchen radikalen Vorschlägen alle. Aber es werden die Megatonnen Baumaschinen nichtnur nicht eingemottet, sie werden unbegrenzt erzeugt. "Die Auftragsbücher sind voll", sagen Deutz, Hanomag, Hyundai e tutti quanti. MAN-Lastwagen? Wir machen weiter!