Sloweniens EU-RatspräsidentschaftDiktator ist keiner in Sicht

Sloweniens Premier Jansa ist nicht unumstritten. Doch die Macht, die ihm zugeschrieben wird, hat er gar nicht. Ein differenzierter Umgang mit Slowenien wäre angebracht.

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Janez Jansa
Janez Jansa © AFP
 

Frage: „Was ist der Unterschied zwischen dem diplomatischen Protokoll und Terroristen?“ Antwort: „Mit Terroristen kann man verhandeln!“ Dieser Journalisten-Witz bestätigt sich in Slowenien bei Besuchen österreichischer Spitzenpolitiker praktisch jedes Mal.

Kommentare (2)
zweigerl
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Die ungelöste deutsche Minderheitenfrage

Die nahezu obsessive Blockade der deutschen Minderheitenfrage, eine Ohrfeige für Österreichs Art. VIIa der Verfassung und ein Schlag gegen eine jahrhundertelange Traditionsverbundenheit, ist ein ohnmächtiger Abwehrreflex Sloweniens gegen den ökonomischen Sog aus dem Norden, der sich auch durch das Bedeutungsloswerden der slowenischen Sprache in dieser Region kundgibt. Die heutige Generation ab ca. Marburg spricht entweder Englisch oder Deutsch, das sie durch TV- und Streamingserien nahezu perfekt erlernen.

Jelineck
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Danke!

Wieder einmal ein exzellenter Kommentar.