AußensichtJeder weitere Lockdown auf dem Rücken der Kinder muss vermieden werden

Der Ökonom Hanno Lorenz von der Agend Austria meint, dass die Jungen für die Versäumnisse der Politik in der Pandemie bezahlen werden.

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© (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Mitte August, also wenige Wochen vor Beginn des Schuljahres, stellte sich Bildungsminister Heinz Faßmann den Medien und verkündete: „Ich will ab Herbst einen normalen Regelbetrieb in den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen.“ Einzelne Schulschließungen seien zwar möglich, ein kompletter Lockdown solle verhindert werden. Heute wissen wir: Es ist anders gekommen. Und leider wissen wir auch, dass der Sommer nicht für die Vorbereitung auf den zweiten Lockdown genutzt wurde. Schulen, Lehrkräfte und Schüler haben mit der Distanzlehre dieselben Probleme wie beim ersten Shutdown.

Kommentare (1)
zweigerl
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Bildung?

Wenn "Ökonomen" über Bildung sprechen, denken sie an Profitraten und Wachstumskoeffizienten und nicht an Goethe und Gerechtigkeitstheorien. "Bildung" wird nicht inhaltlich gedacht, sondern als ökonomischer Wachstumsfaktor.