Kommentar zur GIS-ErhöhungEs ist hoffentlich die letzte ORF-Gebührenerhöhung dieser Art

Die ORF-Gebühren steigen um acht Prozent und kosten künftig 18,58 statt 17,22 Euro pro Monat. Über ein unwürdiges Prozedere, die Zeit für eine Haushaltsabgabe, und Politik, die gestaltet, indem sie nichts tut.

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Aktuell nimmt der ORF rund 650 Millionen Euro aus dem Programmentgelt ein. 2022 dürfte der Wert auf über 700 Millionen steigen.
Aktuell nimmt der ORF rund 650 Millionen Euro aus dem Programmentgelt ein. 2022 dürfte der Wert auf über 700 Millionen steigen. © APA/Roland Schlager
 

1,38 Euro. So viel werden Gebührenzahler voraussichtlich ab März zusätzlich an den ORF zahlen. Von derzeit 17,21 Euro pro Monat auf 18,59 Euro. Die Erhöhung des Programmentgelts passierte Donnerstagnachmittag mit deutlicher Mehrheit den Stiftungsrat und es ist nicht zu erwarten, dass andere Instanzen wie der Publikumsrat dem Vorhaben noch Steine in den Weg legen werden. Die geringe öffentliche Erregung über die Gebührenerhöhung - beziehungsweise "Anpassung", wie es die ORF-Führung verstanden haben will - hat der ORF der ausgewachsenen Regierungskrise zu verdanken. In ihrem Schatten wurde die angesagte Gebührendebatte maximal zu einem Debatterl und bloß die hochfrequent ausgestrahlten GIS-Werbungen im Rundfunk erinnerten an die anstehende Entscheidung.

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Danke für Ihr Verständnis.

OE39
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Bildungsauftrag

Leute, der Bildungsauftrag des ORF muss Euch doch was wert sein. Siehe dazu das Programm ORF 1 von gestern DO: Bezaubernde Jeannie (USA 1966), Modern Family (USA 2010), The Big Bang Theory (USA 2012), Scrubs - Die Anfänger (USA 2001), How I Met Your Mother (USA 2009), Die Simpsons (USA 1990).

OE39
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Zweierlei

Beim anderen Artikel zum Thema hat die KLZ offensichtlich schon mit dem Einsparen begonnen. Es fehlt das E im Titel!!
Aber im Ernst. Vielleicht sollte man mal die unnötigen Auslandskorrespondenten hinterfragen. Einzig im Nahen Osten haben sie genug zu tun und sind auch immer auf den Bildschirmen. Die Korrespondenten in den USA treten nur bei Präsidentenwahlen alle 4 Jahre in Erscheinung. Dazwischen haben sie jede Menge Zeit um Bücher zu schreiben (deren Erlös sie persönlich einstreifen). Im Vergleich zu den deutschen Kollegen, die immer wieder mit super Dokus und Storys aus dem Land aufwarten hinken die Österreichischen Journalisten meilenweit nach!

Kleine Zeitung
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Antwort

Wir danken für Ihren Hinweis! Könnten Sie uns den Artikel nennen? Wir würden den Fehler gerne ausbessern.

OE39
0
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Artikel: Was Leser meinen

Halb so wild, ein Buchstabe ist gleich mal vergessen. Und passt eigentlich eh super zum Einsparungsthema. LG

Kleine Zeitung
0
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Antwort

Herzlichen Dank! Der Fehler wurde bereits ausgebessert.

mrbeem02
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ICH ZAHLE GERNE - ich sehe die Supernanny irrsinnig gerne.

Und ich freue mich schon - in Kürze das Jubiläum der NAnny (Erstausstrahlung 1993) zur 50. Wiederholung zu sehen. Und natürlich auch auf die weiteren Folgen, die ja gerade oft zu sehen sind. Und wenn die Gebühren angepasst werden, wird vielleicht auch Bonanza wiederholt. Schön ist doch das ORF Programm

goggli67
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ORF Gebühren

Und wir in der Steiermark zahlen noch mehr und für das das im Radio von früh bis spät nur Blödsinn zu hören ist am Morgen ist es sowieso am schlechtesten einfach nicht zum anhören und für was müssen da drei im Studio sein was bei einem Privatsender einer alleine macht

itsok
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Und mit der Gis Gebuehr

Werden die wöchentlichen Flugkosten der Frau Weichselbraun für die Moderation des Schwachsinnes "Dancing Stars" von London bezahlt!!!!! SAUEREI, HI AUSWERFEN VON ZWANGSGEBUEHREN BEIM FENSTER!!!!SAUEREI!!! 😡😡😡😡😡

biwi65
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Und Yoga ...

... auf Malta !? Siehe ORF-Sport

itsok
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Und mit der Gis Gebuehr

Hinauswerfen...

NIWO
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Ich brauche den Orf nicht.

Also will ich auch nicht dafür bezahlen. In welcher Form auch immer. Wer ihn haben will soll ihn abonnieren, alle andern sollen damit in Ruhe gelassen werden.

stefstef
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Wir brauchen einen unabhängigen ORF

genauso wie unabhängige Gerichte. Das nennt sich 4. Gewalt.

Ich dachte die Vorkomnisse in den letzten Monaten und Jahren hätten das doch recht deutlich gezeigt.

Idealerweise ein ORF ohne politische Einflussnahme und private Zeitungen/Medien die eine ordentliche Presseförderung bekommen, damit sie nicht in Abhängigkeit von Interessengruppen geraten.

stprei
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Verantwortung

Eine Haushaltsabgabe muss - bei gleichbleibender oder degressiver Budgetierung - einen Mehrwert bieten und nicht bloß dem ORF mehr Geld geben, um sich weiterhin Luxus-Kollektivverträge und Mehrgleisigkeiten zur Postenversorgung von Parteispezln leisten zu können.

Der ORF muss seinem Auftrag klar nachkommen, den muss man halt einmal definieren. Sinnlose Cpoy-Paste-Unterhaltung aus GB und USA in Lizenz in Kombi mit sündteurer Eigenproduktion ist kein Öffentlich-Rechtlicher Auftrag, zwangs-werbebespaßung auf ORF und Ö3, wo Privatrundfunk kopiert wird und über Gebührenfinanzierung den Privaten der Marktanteil abgenommen wird ist es ebenso wenig wie teure Fußball, Ski oder sonst was Lizenzen. Aufhören müssen auch Extragebühren für HD oder 4K.

Haushaltsabgabe ja, wenn damit eine Reduktion auf einen Kernauftrag im Sinne des öffentlich-rechtlichen erfolgt und für die Bevölkerung ein Mehrwert erzeugt wird. Nur bloß dem ORF Geld geben und es auf alle umlegen mit dem Argument, es ist gach so toll und der ORF muss digital machen, aber der Rest bleibt wie bisher, das kanns nicht sein.

Hgs19
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Wenn die Berichterstattung objektiv wäre...

... aber wie sagte der vom Privatsender über den ORF „...Opositionsfunk...“