Schuldspruch für R. KellyDieses Urteil ist ein weiterer Sieg für die #MeToo-Bewegung

Das Urteil, das es nun für den einstigen Balladensänger R. Kelly gab, bedeutet ist ein Sieg der #MeToo-Bewegung, ein Mosaikstein im Kampf gegen systemischen sexuellen Missbrauch und nicht zuletzt eine Anklage gegen die US-Musikbranche.

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Einst war er der Sänger von radiotauglichen Schnulzen und gedimmtem R&B, dem Abermillionen US-Dollars und Herzen zuflogen. Nun ist er als Sexualstraftäter verurteilt und steht vor einer Haftstrafe zwischen zehn Jahren und lebenslang: US-Superstar Robert Sylvester "R." Kelly. Über fünfeinhalb Prozesswochen stellte die Staatsanwaltschaft seine verbrecherischen Praktiken schonungslos dar. Der 54-Jährige war unter anderem wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung angeklagt, nun wurde er in allen Anklagepunkten bzw. neunfach schuldig gesprochen. Von der Brutalität eines "Raubtiers" war die Rede. Manche Schilderungen betroffener Frauen gingen an die Grenze dessen, was die Zuhörer im Bezirksgericht in Brooklyn verkrafteten.

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