Rekord bei RadunfällenDer Schlüssel zu mehr Sicherheit beim Radfahren liegt in einer besseren Infrastruktur

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© 
 

Da reiben sich selbst Fachleute die Augen. Der Radl-Boom, der durch das Coronajahr zusätzlich Fahrt aufgenommen hat, hat eine Schattenseite: die Unfallzahlen steigen. Und wie! Plus 15 Prozent in der gesamten Steiermark. Und sogar plus 28 Prozent, wenn man Graz außen vor lässt, das in den Zahlen stabil geblieben ist, allerdings auf Rekordniveau.

Kommentare (1)
langa
1
3
Lesenswert?

Kann nur zustimmen

Mich wundert es, dass nicht mehr passiert. Da wird häufig ein Radweg gemeinsam mit dem Gehsteig ohne eingezeichnete Spuren geführt. Die Menschen wissen nicht, wo ist die Radspur, wo gehe ich als Fussgänger.
Bin gerade im Ausland unterwegs, hier gibt es, wie international fast überall üblich, die farblich gekennzeichnete Radspur und die Gehspur.
Nur in der Stmk. scheint man das nicht zu kennen. Als Beispiel Graz, hier wird die Nord - Süd Hauptverkehrkehrs - Radstrecke an der Mur gemeinsam mit den Fussgängern geführt, so als sei das ein Kinderspielplatz oder eine Promenade.
Auf der einen Seite möchte man mehr Autofahrer auf das Rad bringen, auf der anderen Seite sagt man, wenn der Radweg mit Fussgängern voll ist, fährt einfach langsamer. Nicht alle Radfahrer fahren nur spazieren. So wird die Verlagerung des Auto-Verkehrs kaum funktionieren.
Ich fordere von den Verkehrsverantwortlichen hier endlich klare Kennzeichnungen einzuführen, ein paar Bilderl am Boden sind zuwenig.