Offen gesagtDer Kanzler und die Steinzeit

Se­bas­ti­an Kurz ruft einen Som­mer des leich­ten Le­bens aus, wo die Pan­de­mie be­zwun­gen ist und die Tech­nik den Kli­ma­wan­del für uns er­le­digt. Zu bil­lig und schön, um wahr zu sein.

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© Kleine Zeitung
 

Diese Zei­tung hat das Zu­stan­de­kom­men der tür­kis-grü­nen Re­gie­rung offen gut­ge­hei­ßen. Das Bünd­nis schien uns als küh­ner Ver­such, wirtschafts­po­li­ti­schen Sach­ver­stand und öko­lo­gi­sches Be­wusst­sein erstma­lig sym­bio­tisch zu­sam­men­zu­füh­ren. Beide Denk­wel­ten soll­ten nicht mehr als etwas Ge­gen­sätz­li­ches miss­ver­stan­den wer­den, son­dern als Zwillings­paar. Die alte Kon­fron­ta­ti­on der öden Zerr­bil­der, da die kapitalistische Raff­gier, dort der fort­schritts­feind­li­che Latz­ho­sen-Fundamentalismus, soll­ten end­lich der Ver­gan­gen­heit an­ge­hö­ren. Eu­ro­pa horch­te auf.

Kommentare (33)
angela67
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Punktgenau

Wie so oft trifft Hubert Patterer ins Schwarze mit seiner unverwechselbaren, feinen Feder.
Ja, Kanzler Kurz schaut in Sachen Klimapolitik seeeehr alt aus. Nichts zu tun, sich dem puren Konsumismus hinzugeben, den Menschen ihre Erkenntnis abzusprechen, das wäre steinzeitlich!

Frau BM Gewessler macht einen guten, notwendigen, ja, notfalls unpopulären Job!

Lodengrün
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Wie das Herr Patterer

auf den Punkt gebracht hat muss man erst einmal zuwege bringen. Was tut Herr Kurz nicht alles um die Presse zu Faserschmeichlern werden zu lassen. Was er unternimmt wenn man nicht in seinem Sinne schreibt ist auch bekannt. Und er verbiegt sich dennoch nicht, der Herr Patterer. Da ziehe ich meinen Hut denn der „kurze“ Weg würde auf alle Fälle mit weniger Beschimpfung begleitet werden.

Rinder
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Offen gesagt

Herr Patterer schreibt wieder einmal gegen den Kanzler. Fällt ihnen auch einmal etwas Positives ein? Oder haben sie einen neidischen Blick auf die jüngere Generation? Wenn sie aber alle Lösungen für die vergangenen Probleme der Pandemie haben, warum haben sie geschwiegen? Nachher gescheit zu sein ist immer leicht. Und wenn sie die Lösungen für die Zukunft haben, dann schweigen sie nicht. Lassen sie aber das Aufhetzen sein. Die Kleine Zeitung verliert stark an Niveau. Das ist nicht alleine meine Meinung.

Markus5
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Offen gesagt

Herr Patterer schreibt nicht gegen den Kanzler, sondern er schreibt, was
nach diesen Katastrophen der Hausverstand und nicht die Wirtschafts-kammer sagt: "Mit Innovation und Technik allein werden wir die
Klimakrise nicht lösen, wir werden auch auf vieles verzichten müssen,
was wir bisher gewohnt waren zB teure Benzin SUVs fahren, um EUR 9;,99
nach Rom fliegen, ein Wiener Schnitzel um EUR 4,90 vertilgen und so
weiter und so weiter!!!!!

ilselampl
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Ich sehe sehr viel

Schaum vor dem Mund.................und sie liegen wieder falsch .... wie bei ihren vielen Corvid -Beiträgen, die nur ein Ziel hatten - "kraikrispern" - schade um die Möglichkeit, die Reichweite ihrer Zeitung für die Aufklärung der Probleme, einzusetzen. Sie spielen mit Worten zum Schaden unseres Landes.
Es ist gut einen Bundeskanzler Kurz zu haben...................

jg4186
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wirtschafts­po­li­ti­schen Sach­ver­stand und öko­lo­gi­sches Be­wusst­sein

Genau diesen "wirtschafts­po­li­ti­schen Sach­ver­stand" hab ich beim Studienabbrecher SK nie erwartet. Relativ schnell war klar, dass er nicht verantwortliche Politik für das Land machen will, sondern Wahlkampf für sich und seine "Familie". Als die Lage im Land schwieriger wurde, ist er abgetaucht, wahrscheinlich, weil er mit der Verantwortung überfordert war.
Das "öko­lo­gi­sches Be­wusst­sein" bleibt allein Sache der Grünen, bei den Schwarzen/Türkisen gibt es das nicht. Leider.

Markie2
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Aufwecker

Der heutige Artikel des Chefredakteurs hat wieder einmal die rote Reichshälfte aufgescheucht!

BernddasBrot
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Warum ist schon so früh

Kurz als Kanzlerdarsteller von den Kritikern genannt worden ?.....Quod demonstrandum erat....

redlands
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Die KLZ hat das Zustandekommen

dieser Regierung nicht gutgeheißen, sondern krampfhaft HERBEIGESCHRIEBEN, sodass es schon peinlich war!

DergeerderteSteirer
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Hr. Patterer , gute Sichtweisen und Beschreibungen !

Der Hr. Chefredakteur / Geschäftsführer darf weitermachen (plus)....................der BK Kurz muss sich unweigerlich setzen mit einem dicken "Minus" ................

umo10
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Kurz, Fürsprecher der Frächter, OMV und Glücksspielkonzerne

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hr Kurz nur eine einzige WhatsApp-Gruppe mit Solar- oder Halbleiter Firmenchefs angelegt hat. Seine „Berater“ dunkeln ihm das linke Auge ab

wippel41
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Abneigung

Der Herr Chefredakteur lässt wieder seine tiefe Aneignung gegen den Herrn Bundeskanzler spüren. Die Chefredakteure der Tageszeitungen sollten die Regierung bilden. Warum: Sie wissen immer alles besser. Das einzige Problem das auftaucht - sie müssten im Vorhinein Entscheidungen treffen.

umo10
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Hr Patterer gehört sicher nicht zum Staatsfunk

Diese Artikel zeichnet ihn aus als kritischen Journalisten ohne Couleur

GordonKelz
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Der Kontrast hat etwas verstörendes....

Das trifft es genau!
Gordon

blackpanther
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Vielleicht

will unser Steinzei - Basti Geröllheimer auch mitspielen bei den Milliardärsausflügen ins Weltall und hofft, bei Bezos und Co eine Sitzplatzkarte zu ergattern…

hansi01
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Wie soll Herr Kurz all das wissen

Keine schulische Ausbildung, keinen erlernten Beruf. Das einzige was er erlernt hat ist politische Rhetorik. Auf gut steirisch ein Taugenichts.
Ich hoffe, dass vor der nächsten Wahl auch dieses Medium daran Erinnert was er alles nicht geleistet hat.

pontondriver77
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Herr Patterer,

Sie habens halt auch (noch) nicht verstanden: was Österreich, ja die EU beschließt kann unsere Wirtschaft ruinieren, und damit unser aller Wohlstand, unsere Gesellschaft, aber wird "das Klima" marginalst beeinflussen.
Und ich wünsche mir keinen "kontrollierten Zuzug".
Mit freundlichen Grüßen

carpe diem
0
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Sie verwechseln Wohlstand mit Überschuss.

Niemand kann heute noch leugnen, dass mit unseren Ressourcen sehr verschwenderisch umgegangen wird. Ich brauche keine Container, die tonnenweise "Ramsch" aus asiatischen Ländern zu uns karren, keine Kreuzfahrtschiffe, keine Billigläden usw. Man muss nicht mal groß verzichten, um seinen Beitrag zu leisten. Und das Argument, dass "die anderen" nichts unternehmen, ist da ziemlich kurz gegriffen. Wenn wir die heimische Wirtschaft stärken wollen, müssen wir halt etwas dazu beitragen. Aber da reicht es auch nicht, wenn man 1x im Bauernladen einkauft.

Lepus52
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KURZsichtigkeit ist sein Markenzeichen!

"Er besitzt eine umfassende sachliche Inkompetenz" Zitat Dr.Peter Pilz. Ich frage mich, warum so jemand solche Beliebtheitswerte hat? Sind es die Werbemillionen, die wirken oder ist es die Familie, die klammert, um ihre Pfründe und Privilegien nicht zu gefährden?

alsoalso
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Sternschnuppe KURZ

Ist im Verglühen

zweigerl
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Verspielt Kurz eine historische Chance?

Da ist alles Wichtige gesagt. Kurzens Stehsatz aus der Mottenkiste einer Steinzeitpolitik macht ihn plötzlich zum Verbündeten des geldverdienenden Establishments. Nun läuft er Gefahr, mit dem Ende der von ihm gebildeten Koalition eine historische Chance zu versenken.

feringo
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Der Weltraum | Private Steinzeit im Energieverbrauch

Fixierter, enger, regionaler Röhrenblick auf Österreichs Fassade kann dieser Tageszeitung schon zugestanden werden. Aber in Sachen Klimawandel ist durchaus mehr kosmopolitische Weitsichtigkeit wünschenswert. Das führe eher zu passenderen Vergleichen bezüglich "Wer hat zu verzichten?" und der Prahlsucht privater Weltraumagenturen.

campanile
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kurz hat recht

kurz hat recht, die energiewende kann nur mit hilfe neuer technologien stattfinden. ausgebaute verkehrswege waren immer schon eine grundvoraussetzung für handel und wirtschaft, daran werden auch e- oder wasserstofffahrzeuge nichts ändern. nichts gegen vorreiterrollen, nachdem der anteil der eu an co2 emission im einstelligen bereich liegt, werden lokale maßnahmen wenig bewirken.

rouge
16
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Kurz schaut nur auf Umfragen.

Und wenn die Masse meint, Klimaschutz ja, aber ohne persönliche Einschränkungen, dann richtet er seine Politik danach aus. Mit völlig faktenbefreiten Aussagen, wider aller Expertenmeinungen. Wie zuvor schon beim Abwälzen der ungeliebten Coronamaßnahmen auf den Einzelnen. So geht Populismus.

calcit
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Kein Problem mit dem Verzicht…

…wir können sofort damit anfangen. Sofortige Reduktion des Verkehrs z.B. in der Plüddemanngasse um 50%. Und gleich wird der Aufschrei losgehen: aber nicht ich, und ich brauch aber mein Auto, und komm nicht zur Arbeit und, und, und…es scheitert bei jedem einzelnen…

gehtso
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Wer es biss

jetzt nicht begriffen hat, dass es Kurzi immer nur um Kurz geht, und wir von einem Kanzlerdarsteller regiert werden, der wird es nicht mehr begreifen.
Er kann es einfach nicht, er konnte es nicht als Staatssekretär, er konnte esnicht als Außenminister und er kann es nicht alsKanzler.

 
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