Weitere zweisprachige Ortstafeln Warum es sich lohnt, sich für die Öffnungsklausel stark zu machen

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© Kleine Zeitung
 

Es war ein wichtiger Türöffner für die Zukunft, als beim Ortstafelkompromiss 2011 die Öffnungsklausel beschlossen wurde: Gemeinden können über die verfassungsmäßig festgelegten zweisprachigen Ortstafeln hinaus selbst entscheiden, wo zusätzliche kleine zweisprachige Ortshinweisschilder aufgestellt werden. Drei Gemeinden haben es bereits getan. In Feistritz im Rosental/Bistrica v Rozu formiert sich jetzt allerdings gegen den Vorstoß für Zusatztafeln für Suetschach/Svece und Matschach/Mace Widerstand. Es gibt Unterschriftenlisten und Proteste gegen zusätzliche Ortstafeln.

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jatzko
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es geht nicht um Zwei-oder Mehrsprachigkeit,

wie es von den Medien ausgelegt wird, sondern um die klammheimliche Vorgangsweise der Gemeinde. Das wird aber nicht erwähnt. Warum wurde die Bevölkerung zu diesem Vorhaben der Gemeinde nicht informiert? In einem Rechtsstaat sollte/muss es wohl selbstverständlich sein, dass die Gemeindebürger zu so einer Causa informiert werden, dieses ist aber nicht passiert. Eine Mitteilung im Vorfeld dieser Aktion hätte die aufgekommenen Unstimmigkeiten zum Großteil verhindern können, denn beinahe jeder ist bereit zum Konsens. Niemand hetzt oder ist "von gestern" - wir sind alle mündige Bürger und schon längst in der multikulturellen Welt angekommen.