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AußensichtManchmal ist das Handy gefährlich wie eine Pistole

Erwin Zankel meint, dass die Gleichzeitigkeit von Strafverfahren und U-Ausschuss zu Entwicklungen führe, die George Orwell im Roman „1984“ vorausgesagt habe.

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WOLFGANG BRANDSTETTER
© APA/ROBERT JAEGER
 

Das Handy ist für viele zum unverzichtbaren Teil ihres Daseins geworden, das sie ständig bei sich tragen. Das Mobiltelefon garantiert jederzeitige Erreichbarkeit und ungehinderten Kontakt mit der Umwelt. Doch die vermeintlich geschützte Intimität ist trügerisch. Manchmal ist das Handy gefährlich wie eine Pistole. Soeben hat es einen Höchstrichter niedergestreckt.

Kommentare (1)
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feringo
3
6
Lesenswert?

Computer wissen alles

Wie recht Sie haben Herr Zankel. Es wird noch dauern, bis alle die vollen Auswirkungen der digitalen Revolution übernasert haben werden. Bei der Erfindung des Buchdrucks hat es auch gedauert. Die Verwendung von Gratissoftware mit Metadaten-Hintertürl, wie etwa WhatsApp, ist ein Gradmesser für diese Einschätzungsfähigkeit.
Auf diese Gratissoftware sollte eine EU Steuern erheben; versucht sie zwar zurzeit eh, aber vielleicht nicht geschickt genug.
Erkannt werden kann aber auch, wie abhängig Informationsbedeutungen von der Anzahl der Leser sind. Zwei Personen privat -naja; eine kleine Gruppe -oho, da muss man diskutieren; Öffentlichkeit -entsetzlich, wie kann man nur?