Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

AußensichtKeine Sanktionen, sondern Kooperationen

Christoph Leitl meint, mit seiner ablehnenden Politik gegenüber Russland verbaue Europa sich viel.

Wladimir Putin © AP
 

Die Welt ist voll politischer Konflikte. Europa steht mit seinen Grundwerten oft im Gegensatz zu anderen Ländern. Zu China wegen Hongkong und den Uiguren, zur Türkei wegen der Inhaftierung Tausender eigenständig denkender Menschen, aktuell zu Russland wegen Nawalny.

Kommentare (2)
Kommentieren
wjs13
1
4
Lesenswert?

Leitl hat vollkommen recht

Mit der idiotischen EU-Sanktionspolitik erreichen sie im Kreml rein gar nichts, aber schaden extrem der russischen Bevölkerung.
Die rechtmäßige Annexion der Krim anerkennen und sich an Putins Rede vor dem Bundestag erinnern.
Dann könnten Forderungen gestellt werden und für die Aussicht auf den freien Wirtschaftsraum zwischen Lissabon und Wladiwostok wäre Nawalny schnell frei und der Krieg in der Ukraine ebenso schnell beendet.

CuiBono
4
2
Lesenswert?

Seine Wurzeln vergessen

hat Christoph Leitl wohl schon längst.

Bei dem Text da oben geht es ihm nur um "Wirtschaft" im schlechtesten Sinn, nämlich Mammon. Das ist der Wert, den Leitl heute vertritt. Sein christlich-soziales und demokratischen Denken ging wohl in irgendwelchen unergründlichen cerebralen Katakomben verschüttet.

Putin und seine Kleptokraten nicht zu sanktionieren hieße die völkerrechtswidrige Annexion eines freien Staates, ständige gröbste Menschenrechtsverletzungen und Demokratiefeindlichkeit zu akzeptieren.

"Wirtschaftliche Sanktionen sind wirkungslos, was die Durchsetzung gewünschter politischer Ziele betrifft..." sagt Leitl wider besseren Wissens. Scheinbar nichts gelernt aus dem Niedergang der Sowjetunion, die schlicht und einfach im Rüstungs- und Wirtschaftswettlauf nicht mehr mit kam.

Leitl scheint zu glauben, den mit KGB-Milch aufgezogenen Neodiktator Putin über geschäftliche Verbindungen zu einem akzeptablen politischen Verhalten konvertieren zu können. Glaubt er auch noch ans Christkindl?
Hat Leitl noch nicht registriert, dass die Russen mittlerweile munter werden. Die Jugend hat Putin schon längst verloren. Das Regime in der RF (inkl. dem Vasallenstaat Weißrußland) ist früher oder später am Ende. Das braucht man nicht über "Wirtschaft" auch noch künstlich am Leben erhalten.

Und ja - außer dem Wladimir Wladimirowitsch gibt es auch noch andere "Führer" und Regime, wo man aufpassen muss. Aber das Hemd ist nun mal näher als das Sakko.