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Spionage-KrimiDer dritte Mann: Der Wirecard-Skandal wird mit Beteiligung von BVT-Leuten zur Staatsaffäre

Fahndungsbild von Jan Marsalek der Polizei München
Fahndungsbild von Jan Marsalek der Polizei München © AP
 

Wien war schon immer ein heißer Spionage-Boden. Der Kinofilm „Der dritte Mann“ setzte dem 1949 bis in die Tiefen der städtischen Kanalisation ein cineastisches Denkmal. Darin geriet ein Amerikaner im russisch besetzten Wien an eine gefährliche Schieberbande, die skrupellos Penizillin-Impfungen streckte und den Tod der Empfänger in Kauf nahm. Mit Zitherspiel ging der Blick ins Orkanauge des Kalten Krieges um die Welt.

Kommentare (11)
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HASENADI
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Es gilt...

der Generalverdacht! Ganz schlimm! Und der IM muss jetzt schnellstens, ohne das unsägliche "Versuch und Irrtum" wie beim Impfen, die notwendigen und richtigen Maßnahmen setzen, die der Bevölkerung den Glauben an die Rechtsstaatlichkeit in diesem korruptionsverseuchten sogenannten "Österreich" wieder zurückgeben. Das muss in den nächsten Tagen, max. Wochen, passieren! Ansonsten ist dieser Verantwortungsträger hochkant aus dem Amt zu befördern, weil selber bemerkt der das nie, wann "genug" genug ist.

RonaldMessics
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und wieder....

...ist die FPÖ im Zentrum des Geschehens. Die Antwort ist selbsterklärend und muss man Menschen mit einem Hausverstand nicht näher erklären.

HASENADI
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und wieder,...

ja! Als schamlose Akteure ohne Gewissen jederzeit, aber ausgerollt hat den roten Teppich, quasi als Einladung zum Eintritt, eine andere Partei...

RonaldMessics
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@hasenadi

und der Wähler

HASENADI
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Gefährlicher Irrtum, mE, Ronald...,

die politischen Parteien von ihrer moralischen Pflicht freizusprechen, mit Extrem-Gedankengut behaftete und hinsichtlich Korruption völlig schmerzbefreite Parteien zur Regierungszusammenarbeit einzuladen, weil es den Wählerwillen ausdrückt? Deutschland ist uns auch hier einen Schritt voraus, bei der AfD streift dort niemand ohne Not mehr an, gut so... Politik darf sich nicht richten nach dem Weg des geringsten Widerstandes, des max. Machterhalts oder des größtmöglichen Nutzens für die Bewegung, alle bundespolitischen Entscheidungen in dieser Richtung zwischen ÖVP und FPÖ sind in der Vergangenheit grandios gescheitert. Schlimm: Die machen's wieder, weil's der Wähler ermöglicht...?

RonaldMessics
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@hasenadi

Ne, kein Irrtum, der Wähler muss sich viel mehr im Klaren sein, dass er mitverantwortlich ist für seine Wahl. Ich betone MITVERANTWORTLICH. Niemand zwingt den Wähler in einer Demokratie sein Kreuzerl zu machen, schon gar nicht eine Partei, die in ihrem Wesen historisch und nachweislich viel intensiver mit krimineller Energie Personell besetzt ist. Und es sind immer jene, die ihre Wahlwerbung intensiv nach den populären Vorstellungen ausrichten, die dem Staat dann besonders benutzen, um ihre Taschen zu füllen. Nicht dass dies auch alle anderen Parteien intus haben (Proksch, BAWAG, NORICUM, etc.). Aber IBIZA, BVT, BUWOG, dazu brauchte die FPÖ nur kurze Zeit um diese Akte zu setzen. Und Kärnten wäre innerhalb kürzester Zeit der Machtspirale eines Mannes in den Abgrund geführt worden.
Natürlich ist es nicht der Wähler allein, und die Bandbreite der Mitverantwortung ist wie die Sinuskurve vom Wechselstrom, aber er hat auch die Macht die Meinung über sein Wahlverhalten zu korrigieren, und eventuell bei einer breit angelegten Demo auch vor dem Ablauf einer Regierungsperiode zu beenden. DER WÄHLER HAT SIE, man vergisst dies zu oft.

Patriot
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Das BVT,

ein schwarz/türkis/blauer Saustall!

MuskeTiere4
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Kontrolle und Ausgleich - demokratische Robustheit!

Die Zerstörungsversuche Trumps & Co an den Systemen der (amerikanischen) Demokratie gegenüber den viel zitierten Checks and Balances haben die USA gerade noch ausgehalten, am Zahnfleisch gehend, gerade noch durchgehalten!
Im Angesichts eines jahrelang mittels ununterbrochenen gezwitscherten Wortfetzen angezettelten Bürger-Krieges, ist das vielleicht eine Zwischenetappe, deren sofortige Aufarbeitung und Bereinigung gerade versucht wird.
In Österreich scheint dafür schon die robuste systematische Basis der gezielten Kontrolle zu fehlen und das Standhalten gegenüber Manipulatoren von außen ebenso! Dass fliegt immer öfter auf und uns um die Ohren!
Ohne transparentes Offenlegen der Maßnahmen zur Aufarbeitung und der systematischen Neuaufstellung des BVT kann das auch nichts werden! Also!!

jg4186
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Ein Sumpf, ....

... der trocken gelegt werden muss.
Hat BP Kirchschläger vor vielen Jahren einmal gesagt.
Ist uns offensichtlich nicht gelungen. Oder es sind neue entstanden.
Wenn einmal das BVT offensichtlich mitten im Sumpf steckt, ist das echt schockierend. Wie werden die Leute dort ausgesucht? Gibt es keine innere Kontrolle? Wie geht das, dass Leute des BVT nebenbei für eine Firma arbeiten, Daten weitergeben können, bei der Flucht eines Tatverdächtigen helfen? Durch Leute, die das alles ja verhindern sollen! Da wartet einige Arbeit auf Innenminister, StA und Parlament.

himmel17
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Finanzinnovationen haben uns alle ausspioniert

Die Finanztechnologie von Braun und Marsalek machten auf vor dem BVT nicht halt. Geheime Informationen wurden einfach gekauft. Von mir wusste Wirecard nur wann ich bei XXXLutz, bei A1, bei der Post und bei den österreichischen Verkehrsbetrieben wieviel bezahlt habe. Damit fängt Puin aber nur wenig an. Schwacher Trost. Kann Marsalek jetzt von Russland aus mein Konto hacken? Wie viele Informationen von den jährlichen 200 Milliarden Umsätzen werden an Russland weitergegeben? Wer weiß mehr darüber?

himmel17
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Milliardär und Superstar kaufte sich das BVT

Innere Kontrolle - Fehlanzeige. Ob es bei zwei, drei Spionen bleibt, steht in den Sternen. Wenn `s ein Rudel wird, kann Nehammer gehen. Und schon wieder spielt ein ehemaliger Nationalratsabgeordneter der FPÖ irgendeine tragende Rolle bei dieser Staatsaffäre. Nüchtern betrachtet kann es auch diesmal keine besoffene G`schicht sein. Sicherlich ging es auch hier nur um Geld und Verrat.