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Zur PlagiatsaffäreKonrad Paul Liessmann: "Hauptsache die Titel vermehren sich, doch der Schein trügt"

Die Plagiatsaffäre reicht über den aktuellen Fall weit hinaus: Wer nahezu jeden Beruf akademisieren will, darf sich nicht wundern, wenn die angepeilten hohen Akademikerraten mit einem Qualitätsverlust erkauft werden müssen.

© Kleine Zeitung
 

Die Plagiatsaffäre, die zu einem raschen Rücktritt der Arbeitsministerin geführt hat, weist einige Aspekte auf, die über den individuellen Fall weit hinausreichen. Dass Frau Aschbacher ihre Arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen verfasst hat, will man sogar glauben. Raffinierte Täuschungsabsichten lagen hier wohl nicht vor, eher eine fachliche und stilistische Unbedarftheit, die man schon zum Anlass nehmen könnte, darüber nachzudenken, welche Erwartungen an akademische Abschlussarbeiten überhaupt noch gestellt werden.

Kommentare (3)
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Hildegard11
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Volksschullehrer und KiGa-Pädagoginnen ...

...akademisieren ist völliger Unsinn. Teuer, unnütz und sicher nicht wichtig für Soziale Fähigkeiten und Empathie. Auch im mittleren berufsbild. Schulwesen sind eher Praktiker als Studierte vonnöten.

Patriot
1
7
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Hab auch Titel.

Interessieren mich aber nicht. Viel wichtiger ist, dass man gesund und gut situiert ist!

Ifrogmi
0
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es wird nur ein system fortgesetzt, das ...

... bereits im "unterbau", den pflichtschulen, seit jahren feierlich zelebriert wird.