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FridoWarum unsereiner den Nationalfeiertag mitfeiern sollte

 

Eine meiner frühesten Erinnerungen reicht auf den Tag genau heute vor 65 Jahren zurück. Ich war mit meiner Mutter im Garten, als zu ungewohnter Zeit das volle Geläute der Dorfkirche einsetzte. Auf meine Frage nach dem Warum sagte meine Mutter fast feierlich: Heute verlässt der letzte fremde Soldat unser Land. – Ich bin wirklich in die Butterseite des zuvor so furchtbaren 20. Jahrhunderts geboren worden. Mein Vater nicht: Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, mit 23 trieben sie ihn in den Krieg, danach schuftete er drei Jahre als Gefangener in einer russischen Kohlengrube.

Glücklicherweise waren ihm noch viele schöne Jahre im neuen Österreich beschert, an dem er und seine Generation tüchtig mitgebaut haben.
Wenn dieses Land also morgen seinen Nationalfeiertag feiert, feiere ich innerlich mit. Über tagespolitisches Gezeter und das Zensur-Geschrei der Coronaleugner hinaus klärt sich der Blick auf ein wundervolles Land. Niemand hungert, niemand ist von medizinischer Grundversorgung ausgeschlossen. Bildung ist allen zugänglich, die öffentliche Sicherheit hoch.

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JohannHahsler
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Niemand hungert?

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WIEN
Immer mehr Armut
Die Ca­ri­tas ruft zu Spen­den auf und ortet eine „Pan­de­mie der Armut“ im Land. Immer mehr Men­schen wür­den Hilfe brau­chen. Ge­for­dert wer­den Er­hö­hung des Ar­beits­lo­sen­gel­des, So­fort­hil­fe wäh­rend der Krise und Schrit­te gegen die Kin­der­ar­mut.