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Medientagebuch"White Lines" auf Ibiza

Über Serien und Zufälle, über Napoleon, einen türkisen König und mehr.

© Netflix
 

Der Zufall ist der einzige legitime Herrscher des Universums“. Glaubte zumindest Napoleon. Und wenn wir ihm wiederum glauben, dann hat der Weltenherrscher manchmal einen ungewollten Humor:

Álex Pina, der mit „Haus des Geldes“ einen Hit landete, lockt in seiner neuen, zehnteiligen Serie Netflix-Abonnenten auf eine Balearen-Insel, auf der der Größenwahn, die Blasiertheit und die Ausschweifung 24 Stunden Ausgang haben. Die Reihe nennt sich „White Lines“ und spielt auf Ibiza.

Aber nein, nicht, was Sie denken! Der spanische Regisseur lässt uns – zack!, zack!, zack! – abtauchen in die Partynächte der 90er-Jahre und liefert laut der „Zeit“ eine knackige Familiensaga, in der Romanze, Krimi und (nicht nur) Lifestyle-Orgien ineinander verwoben werden. Schoaf!
Auch wenn es Zufall ist: Pina könnte mit Blick auf Österreich auch noch auf andere Serien-Ideen kommen:

„Kidshole“: Komödie über Ausgeflippte in einem Wintersportort, in dem nicht nur das Lachen ansteckend ist.

„Little Walser Valley“: Historienreihe mit einem König, dem das Schicksal seiner Untergebenen sehr nahegeht.

„Future Zone Austria“: Im Jahr 2050 spielende Science-Fiction mit ZiB-2-Anchorman Marcel Hirscher und Peter Schröcksnadel, der immer noch ÖSV-Präsident ist.

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