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EspressoHomeoffice macht die Stadt zum Dorf

 

Homeoffice ist eine gute Gelegenheit, um seine Nachbarn kennenzulernen. Also jetzt nicht so wirklich in echt, sondern so vom Sehen her. Weil eines muss man schon sagen – wäre es so, wie man es aus dem Fernsehen kennt, müsste man sagen: Nein, Herr Inspektor, davon hatte ich ja keine Ahnung. Immerhin weiß ich jetzt, dass mein Langzeit-Nachbar schräg gegenüber eine Katze hat und das vermutlich auch nicht erst seit gestern.

Langzeitnachbar von links hat übrigens durchgehend Sonne und der von links schräg oben hat nun sein langjähriges Balkondiscolicht, das ohnehin selten im Einsatz war, gegen eine tibetische Gebetsfahne getauscht. Das ist zumindest gut für unser Hauskarma. Insgesamt lässt sich sagen, dass wir zwar in der Stadt wohnen, aber irgendwie sind wir jetzt wie ein Dorf. Alle auf Sichtweite daheim. Und nein, der Zahnpastafleck auf meinen Pullover ist von heute und nicht der von gestern. Nur, falls der
Inspektor kommt. Susanne Rakowitz

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