MigrationspolitikDie EU steht in Orbáns Schuld. Das wird man ihm nie verzeihen

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© (c) AP (Ludovic Marin)
 

Europas Migrationspolitik ist da angelangt, wo Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán schon vor fünf Jahren stand. Er hatte recht. Das wird man ihm nie verzeihen.

Kommentare (7)
erhardvallant
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Schwer zu ertragender Unsinn

Dieser Beitrag gehört in eine ungarische Regierungszeitung. Neben Henryk M.Broder ist Boris Kalnoky der zweite unerträgliche Rechtsausleger unter den Kolumnisten der Kleinen Zeitung. Soll das Menschenrecht auf Asyl jetzt in Österreich abgeschafft werden? Das ist alles nur noch zum Fremdschämen. Langsam reicht´s.

schulzebaue
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Es gilt auch hier

Das unten geschriebene.

erhardvallant
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Seien Sie fair,

und unterstellen Sie mir nicht etwas, was ich nicht geschrieben habe. Es ist ein alter Trick, jenen, die im Bereich der Migration für die Einhaltung der Menschenrechte sind, zu unterstellen, dass diese dafür eintreten, nicht zwischen Arbeitsmigranten und tatsächlichen Flüchtlingen laut Asylrecht zu unterscheiden. Das Gegenteil ist der Fall. Zusätzlich wäre es ein Gebot der Humanität, auch unbegleiteten Kindern den Asylstatus zu gewähren. Beides auch unter dem Gesichtspunkt europäische Werte nicht immer nur einzufordern sondern auch zu leben. Vor allem auch die Solidarität unter den Mitgliedsländern.

jg4186
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Ganz sicher kein Vorbild!

Orban ist sicher kein Vorbild, seine Politik war Menschenverachtung und Egoismus. Das Menschenrecht auf Asyl wurde mit Füßen getreten und wird es noch immer von Ungarn. Darauf braucht niemand stolz sein, danbar schon gar nicht. Die Herausforderung Asyl, Flüchtlingsbewegung ist eine große - Mauern sind ganz sicher keine Lösung.

schulzebaue
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Wer

Wirtschaftsflüchtlinge und Asylberechtigte nicht auseinander halten kann sollte nicht in die Tasten greifen.

Wer glaubt ein Bürgerkrieg zu Hause ist ausreichend um Asyl zu bekommen hat von der geltenden Rechtslage keine Ahnung.

Wer die Augen aufmacht und die Erkenntnis zulässt, dass 80% der über die Grenze Gedrängten/Drängenden keine Syrer sind hat vielleicht die Möglichkeit die Sache einigermaßen zu überblicken.

Alle Anderen können sich gerne wieder auf einen Bahnhof stellen und mit Plakaten in die Hände klatschen.

familietaucher
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Orbans Weltbild

Ich finde es unglaublich, dass in einer Zeitung, die angeblich christlich-soziale Werte vertritt, ein Anti-Demokrat und Populist wie Orban als Vorbild hingestellt wird. Hätte es die EU geschafft, ordentliche, einheitliche Asylverfahren durchzuführen und die Flüchtlinge, die tatsächlich auf der Flucht vor Kriegen in ihren Heimatländern waren auf alle Mitgliedstaaten aufzuteilen, wäre es nie zur derzeitigen Situation gekommen. Da müsste die Kritik ansetzen und nach gangbaren Wegen gesucht werden. Einen Nationalisten und Populisten mit seiner menschenverachtenden Politik als Vorbild hinzustellen ist in einer Zeitung mit christlich-sozialen Werten ein NoGo! Ich bin empört!

Landbomeranze
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@familietaucher: Der Kommentar besagt das, was sich die meisten

Menschen mit Hausverstand in Österreich denken. Orban hat als einziger die EU-Gesetze (Schengen, Dublinverordnungen) vollzogen. Juncker und Merkel sowie deren Mitläufer Faymann haben sich darüber hinweggesetzt. Sie haben nicht nur für die in Ungarn befindlichen Migranten (nicht Flüchtlinge) die Grenzen geöffnet, sondern darüber hinaus eine Million unkontrolliert nach Europa gebeten. Ich würde gerne wissen, was das mit christlich sozial zu tun hat, wenn diese drei glaubten, dass sie Gesetze kurzerhand für ungültig erklären könnten. Möchte wissen, was sie dann von den Potentaten in Diktaturen unterscheidet. Ich kann Herrn Kalnoky und der Kleinen nur gratulieren. Dieser Kommentar setzt sich wohltuend vom nicht mehr hörbaren Politsprech ab, der sich scheuklappenorientiert political correctness schimpft, die Augen vor der Realität verschließt und deshalb von den meisten Bürgern dieses Landes nicht mehr gehört werden kann. Weshalb soll Europa der einzige Kontinent sein, der Migranten aus muslimischen Ländern Afrikas aufnehmen muß. Es gibt auch noch andere Kontinente, die sich dabei hervortun können. Dass die wunderbaren Sozialsysteme, die es auf keinem anderen Kontinent gibt , eine besondere Anziehung ausüben, braucht nicht erwähnt zu werden, sondern ist eine Tatsache. Diese aber wurden von europäischen Ländern für ihre Bürger gemacht. Werden diese geplündert, dann stehen sie künftig auch jenen nicht mehr zur Verfügung, für die sie in mühevoller Arbeit gemacht wurden.