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Zum Kickl-SagerInnenminister Herbert Kickl ist nicht Kämpfer für, sondern gegen Recht und Ordnung.

Alles, was er sagt und wozu er sich versteigt, gehorcht der einen Botschaft: Indem ich bleibe, der ich war, bleibt auch die FPÖ die, die sie gewesen ist.

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MINISTERRAT: KICKL
© APA/ROLAND SCHLAGER
 

Es spricht vieles dafür, dass alles einem stillen Drehbuch folgt und die Provokation keine Entgleisung war, sondern Teil eines eingeübten Rollenspiels. Das geht so: Vizekanzler und Verkehrsminister geben das weiche, zivilisierte Gesicht der FPÖ. Sie verkörpern den Läuterungswillen nach außen, während der Innenminister für die alte FPÖ und den Beharrungswillen nach innen steht. Alles, was er sagt und wozu er sich versteigt, gehorcht der einen Botschaft: Indem ich bleibe, der ich war, bleibt auch die FPÖ die, die sie gewesen ist. Das ist seine Sendung als Minister. Die Klage, er sei im Amt nicht angekommen, ist von reizender Naivität. Es ist das Letzte, was er will.

Kommentare (7)

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scionescio
1
9
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Sehr treffend analysiert- leider kommt diese Einsicht zu spät!

Wo war diese kritische Haltung während des Wahlkampfes?
Die KLZ hat diese Regierung herbeigeschrieben und schöngeredet...

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Berndheimo
11
2
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Schmerzhafte Frage

Richtig gut getroffen und blendend analysiert! Leider plagt uns eine schmerzhafte Frage: Welche Alternativen haben wir? Die roten Dauerbremser waren zwar dem Rechtsstaat näher, aber auch längst nicht mehr auszuhalten.

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BernddasBrot
2
16
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Ich kann dazu nur RA Noll zitieren,

der Mann ist für dieses Amt nicht geeignet.

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CuiBono
6
9
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Ein geläuterter Chefredakteur?

Ich glaub's nicht, was der Herr Patterer hier von sich gibt.
Hatte doch die KlZ unter seiner Führung einen erklecklichen Anteil daran, in der Vorwahlzeit diese aktuelle unsägliche Regierung unter der Führung eines wirtschaftsgesteuerten selbstverliebten Studienabbrechers herbei zu schreiben.

Und jetzt wundert er sich.
Und übersieht großzügig, dass etliche seiner ihm unterstellten Redakteure immer noch mit Blau liebäugeln und das in ihren Kommentaren auch durchaus immer wieder anklingen lassen.

Ach so, das ist dann wohl, was der p.t. Leser als Presse- und Meinungsfreiheit zu verstehen hat.

Vielen Dank für die "Aufklärung".

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mrb
3
16
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Es ist offenbar wirklich an der Zeit,

dass wir, das Volk, uns erheben und den Regierenden klar machen, dass sie dem Souverän dienen. Blöderweise - für die Regierenden - sind das wir - das Volk. Und diesem unsäglichen Innenminister und seinen Parteikollegen muss einmal gesagt werden, dass es immer noch sehr viele Menschen in diesem Land gibt, die auf einen "starken Mann" im wahrsten Sinne des Wortes sche...n. Und auch der Herr Innenminister wird sich noch wundern, was dank unserer Gesetze in diesem Land alles möglich sein wird.

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wintis_kleine
3
13
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@mrb

Alles was sie schreiben kann ich nur vollinhaltlich bestätigen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die WählerInnen bei der nächst besten Gelegenheit auch dafür entscheiden, dieser unheiligen Koalition die rote Karte zu zeigen (das war jetzt nicht parteipolitisch gemeint).
Erste Möglichiet dafür ist bereits die EU Wahl bei der der Vertreter der Fremdenfeindlichen Partei Österreichs bereits im Vorfeld allen anderen Parteien den "blauen Fedehandschuh" hingeworfen hat.
Also bitte liebe WählerInnen; nehmt diesen Fedehandschuh auf und schlagt ihn den Werfern einmal links und rechts ins Gesicht (sinnbildlich gesprochen) zurück. Sie verstehen nur diese Sprache, dass ihnen einmal wer gehörig die Meinung sagt. Und dieser jemand ist der Souverän in unserem Land.
Und das sind wir alle und nicht ein paar Parteikasperln, die glauben, dass sich die Politik das Recht zu ihren Gunsten zurechtbiegen kann.

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mrb
5
13
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Über unseren Kanzlerdarsteller

und sein Team kann ich mich nicht einmal mehr wundern...

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