PflegenotstandPflegeroboter? In Kärnten gibt es ein Pilotprojekt in die umgekehrte Richtung.

 

Einen Roboter an seinem Pflegebett zu sehen, das ist wohl nicht das Idealbild, das man sich vom Altwerden macht. Freilich: Längst sind die elektronischen Helfer auch in Europa im testweisen Einsatz, da eine ständig steigende Lebenserwartung zu einem Mangel an Pflegekräften geführt hat. Natürlich liebäugelt man auch damit, dass der Automat eine billige Arbeitskraft ist.

Ein Pfleger aus Fleisch und Blut ist aber durch nichts zu ersetzen und vor diesem Hintergrund hört man gerne von einem Pilotprojekt in die umgekehrte Richtung in Kärnten. 30 arbeitslos gemeldete Pflegehelfer werden ab Oktober zu höher qualifizierten Pflegeassistenten ausgebildet, als unmittelbare Antwort auf personelle Herausforderungen.

Laut AMS sollen sie den Personalbedarf der Pflegeeinrichtungen im Land abdecken. Ihre Tätigkeit wird direkt beim betreuungsbedürftigen Menschen sein, um ihm bei Aktivitäten des täglichen Lebens zur Seite zu stehen.

Irgendwann werden sie wohl dennoch Roboter als Kollegen haben, was eine sinnvolle Arbeitsteilung ergeben könnte. Die Maschine spult gewissenhaft die Routinearbeit ab, während Pflegerinnen und Pfleger für menschliche Wärme im Heim sorgen.

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