Wolfgang Schüssel, der vitale Altkanzler, der gestern seinen Achtziger feierte, bescheinigt den Medien eine Neigung zu Migräne. Sie seien übellaunig und besessen von der Fixierung auf das Dysfunktionale. Für das Gelingende fehle jede Wahrnehmungsbereitschaft. Mit diesem Filter mache man sich mitschuldig an der Verunsicherung und bleiernen Stimmung, die über dem Land liegt. Die ist nicht zu leugnen: Unternehmen, die gegen die widrigen Winde hocherfolgreich bleiben, räumen ein, sie hätten eine Scheu, darüber öffentlich zu reden. Es sei derzeit nicht sehr opportun.
Offen Gesagt
Jetzt ist es Zeit, mit Sachlichkeit das Unpopuläre anzugehen
© Christoph Kleinsasser