Die Zeit der Spielereien ist vorbei, die weltpolitische Lage zwingt auch die Europäische Union aus der Komfortzone staatstragender, aber endloser Debatten ohne wirklichen Fortschritt in eine Phase des Handelns. Der Brüsseler Sondergipfel ließ die Möglichkeiten erahnen; die Dringlichkeit, endlich etwas auf die Reihe zu bringen, scheint inzwischen allen Teilnehmern klar zu sein. Quertreiber wie Ungarn sind bloß noch am Rande relevant – entweder sie geben nach und es gibt eine gemeinsame Schlusserklärung, oder eben nicht und die 26 anderen Länder machen ihr eigenes Ding.