Gastkommentar.
Günter Eichberger meint, dass, wer Politikersätze wörtlich nehme, sich lieber um einen Dolmetscher bemühen sollte. Am besten vom Gericht vereidigt.
Minister kommen, Minister gehen. Die Ministerialbeamten bleiben. Manfred Matzka, der langjährige Leiter der Präsidialsektion im Bundeskanzleramt, hat ein aufschlussreiches Buch über „Schauplätze der Macht“ veröffentlicht. Darin beschreibt er einen „informellen Aspekt“ politischer Verhandlungen. In einem Besprechungszimmer im Kanzleramt ist der Boden leicht abschüssig. Die Verhandlungspartner, die man wohl besser als Gegner bezeichnet, wurden am tieferen Ende des Tischs platziert. Diese konnten sich laut Matzka einfach nicht erklären, warum sie sich den Regierungsverhandlern unterlegen fühlten.
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