Erst im Sommer dieses Jahres sorgte ein Tweet des Satirikers Sebastian Hotz für Aufregung. Der 28-Jährige stand wegen seiner Aussage gegenüber Trump stark in der Kritik. Jetzt ist wieder ein Tweet des Satirikers im Zentrum einer Diskussion. Dieses Mal geht es um sein Privatleben.

Love Bombing und Gaslighting

Das Jahr 2024 hat schon viele Influencer dazu gebracht, ihr Fehlverhalten an die Öffentlichkeit zu bringen. Teils freiwillig, teils wegen öffentlicher Anschuldigungen. Kurz vor Jahresende überrascht El Hotzo ebenfalls mit einem Statement. Der Komiker, der auch schon für das „ZDF Magazin Royale“ von Jan Böhmermann geschrieben hat und als Radiomoderator, Podcaster und Romanautor bekannt ist, veröffentlichte am Sonntag einen Post auf X und Bluesky mit den Worten: „Ich möchte mich gern kurz zu den Vorwürfen äußern“

„Ich war in den letzten Jahren in Beziehungen wiederholt untreu und habe anschließend meine Taten in immer komplizierter werdenden Lügenkonstrukten vertuscht und die Glaubwürdigkeit meiner (Ex-)Partnerinnen diskreditiert“, gibt Hotz zu. Er habe „gelovebombt, gegaslightet, manipuliert und von Exklusivität gesprochen“. Dabei habe er seine Machtposition ausgenutzt, Frauen hingehalten und Beziehungen verheimlicht.

Gerüchte kursieren

Worauf sich das Statement genau bezieht, kann man derzeit nicht sagen. Im Internet findet man jedoch Gerüchte, dass Hotz sich auf ein Posting einer Ex-Freundin beziehe, die über schlechte Erfahrungen in einer Beziehung spricht. Hotz gibt zu, dass er öffentlich komplett andere Werte vertrete, während er privat genau gegensätzlich gehandelt habe. „Ich habe dabei meine Position und mein Image als reflektierter Medienmann ausgenutzt und viele Menschen damit sehr verletzt“, schreibt er weiters. Er würde sich bei allen Menschen, denen er wehgetan hat entschuldigen.

Kritisiert wird im Netz nun unter anderem der Fakt, dass Hotz sein Statement nicht auf seinen Hauptaccount gepostet hat, sondern nur als Antwort auf das Posting eines anderen Accounts. Dem Satiriker wird vorgeworfen, er wolle die Sache klein halten.