Im "Batman"-Filmuniversum gilt derzeit die Devise: immer realer und realer. Immer schmerzlicher und schmerzlicher werden die Traumata der Protagonisten ausgearbeitet. Wie beim Schälen einer Zwiebel wird Schicht um Schicht freigelegt und dabei tränen nicht nur die Augen. So erging es Robert Pattinson in "The Batman", in dem die Bösen demaskiert zur verbrecherischen Tat schritten.

"The Joker" – mit Joaquin Phoenix in der Rolle des größten Widersachers des dunklen Ritters – war durchdrungen von Leid, Qual und Bitterkeit. In einer Neuauflage wird "The Joker 2" zwar als Musical angekündigt, doch diese als "Folie à deux" betitelte Fortsetzung wird zur zweifachen Narretei zweier schurkischer Figuren. Neben dem Joker, wieder gespielt von Joaquin Phoenix, soll Lady Gaga als Harley Quinn auftreten: Jokers Freundin, Hassliebe und auch Gegnerin. 

Der Trailer zeigt die Protagonisten in trauter Zwei- und Einsamkeit, die Welt brennt lichterloh und alles löst sich auf. Es ist eine Welt, die sich so unsicher anfühlt, als wäre sie echt.

Zwar ist es noch nicht offiziell bestätigt, aber Lady Gaga postete schon auf Instagram ihren Namen im Zusammenhang mit dem "Joker"-Film. Wobei der Film vermutlich nicht vor Oktober 2024 in die Kinos kommen wird.