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MeToo-DebatteKeira Knightley kennt "keine Frau, die nicht belästigt wurde"

Hollywoodstar Keira Knighley kennt sexuelle Belästigung auch aus eigener Erfahrung, hat sich die Corona-Pandemie aber mit ihren beiden Töchtern versüßt.

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Keira Knighley ist schockiert über das Ausmaß von sexuellen Belästigungen © Warner
 

Die britische Schauspielerin Keira Knightley (36) ist schockiert über das Ausmaß von Belästigungen, das Frauen erfahren. Jede Frau habe schon solche Erfahrungen in der Öffentlichkeit machen müssen, sagte der Hollywood-Star ("Fluch der Karibik", "Stolz und Vorteil") der Zeitschrift "Harper's Bazaar" (Mittwoch). "Ich kenne wirklich keine, die nicht in irgendeiner Form belästigt wurde."

"Ob sich jemand vor ihr ausgezogen oder sie begrapscht hat oder ob ein Typ ihr gesagt hat, dass er ihr die Kehle durchschneidet oder ihr ins Gesicht schlagen wird", so die 36-Jährige. Auch sie selbst habe Belästigung erlebt. Wie so viele andere Frauen treffe sie automatisch Vorkehrungen für den Heimweg, sagte Knightley. "Es ist verdammt deprimierend."

Die Britin hatte sich zuletzt aus Dreharbeiten zur Verfilmung des Buchs "Die Schlange von Essex" ("The Essex Serpent") zurückgezogen, weil sie während der Corona-Pandemie keine Kinderbetreuung sicherstellen konnte. Die Stimmung in ihrer Familie habe sie in der Krise dadurch hochgehalten, dass sie und ihre sechsjährige Tochter Edie in schönen Kleidern im Garten auf dem Trampolin rumgesprungen seien.

"Ich habe jeden Tag Lippenstift aufgetragen und jedes bisschen Parfüm, das ich hatte, und meine Tochter Edie hatte Haarbänder ins Haar gewoben und Elfenschwingen an", erzählte Knightley. "Ich habe mir gedacht: Was macht es für einen Sinn, dass diese schönen Sachen im Kasten rumliegen, wo sich alles so apokalyptisch und furchterregend anfühlt?" Wichtig sei gewesen, dass die Kinder Freude haben.

Mit ihrem Ehemann, dem Rockmusiker James Righton, hat Knightley zwei Töchter. Die Jüngere, Delilah, wurde im September 2019 geboren.

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dieRealität2020
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Wie so viele andere Frauen treffe sie automatisch Vorkehrungen für den Heimweg, sagte Knightley.

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Dazu möchte ich dieser Frau ins Tagebuch schreiben. "Großteils" generell ausgesprochen und was auch in nahezu jeder Gesellschaft durch Zahlen (die angezeigt werden) dokumentiert werden kann und das sind ca. 70 % geschieht Kinder und Frauenmissbrauch >>>>> in der eigenen Familie. <<<<<< Ein Teil in den Institutionen wie Kirche Ausbildungszentren, Arbeitsplätzen usw. "Und nicht auf der Straße."
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Prinzipiell ist es im Endeffekt unerheblich wo dieser Missbrauch stattfindet. Er ist grundsätzlich nicht nur aus sachlicher, sondern auch aus emotioneller Sicht abzulehnen. Wichtig wäre das das Umfeld dieser Täter diese nicht duldet, noch Vorschubleistung, noch Akzeptanz, noch stillschweigend verharrt usw. Egal aus welchen Gründen auch immer.
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Es ist jedoch eine Frage erlaubt. Wenn ich bei Google Porno eintippe erhalte ich eine Milliarde und 800 Millionen Seiten zur Auswahl. Und das bei einer Bevölkerung von 7,8 Milliarden Menschen. Nur ein kurzer Blick reicht mir, um die Frage zu stellen, ist es tatsächlich erforderlich sich für derartige aus meiner Sicht unnötigen Handlungen für Frauen erforderlich sich darzustellen. Mich wundert da dann nicht das die fantasievollen und bereits krankhaften Persönlichkeitsstörungen Denkrichtungen Handlungsweisen Verhaltensweisen gefördert werden.
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Wem sollte es dann verwundern wenn Kinder Kinder missbrauchen und wenn die MeToo-Debatte keinen Menschen weltweit tatsächlich vom Hocker gerissen hat.