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BruneiGeorge Clooney legt bei Boykott-Aufruf gegen den Sultan nach

Der Schauspieler warnt vor Wegschauen angesichts geplanter Einführung von Steinigungen für Homosexuelle.

Clooney hatte vergangene Woche dazu aufgerufen den Sultan zu boykottieren © (c) Grant Pollard/Invision/AP (Grant Pollard)
 

Hollywood-Star George Clooney legt bei seinem Boykott-Aufruf gegen die Luxus-Hotels des Sultans von Brunei nach. In einem Beitrag für das Online-Portal "Deadline" warnte der US-Schauspieler davor, dass die geplante Einführung von Steinigungen in Brunei für gleichgeschlechtlichen Sex in anderen Ländern Schule machen könnte.

Das Gefährlichste sind Bruneis Nachbarn. Wenn Brunei keinen lauten und kräftigen Widerstand bekommt, dann ist alles möglich.

George Clooney

In dem kleinen Sultanat auf der südostasiatischen Insel Borneo treten an diesem Mittwoch härtere Gesetze in Kraft. Homosexuellen droht künftig die Todesstrafe, wenn sie Sex miteinander haben. Bisher standen auf Homosexualität in Brunei zehn Jahre Haft. Sultan Hassanal Bolkiah (72) gehören verschiedene Luxushotels rund um die Welt, darunter das "Beverly Hills" und das "Bel Air" in Los Angeles. Clooney hatte vergangene Woche dazu aufgerufen, sie zu boykottieren. Andere Prominente wie Elton John schlossen sich an.

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