Die letzte Folge mit der legendären Polizeisekretärin Miriam Stockl („Es gabat a Leich“) ist schon abgedreht. Nach 25 Staffeln kehrt Schauspielerin Marisa Burger (52) den „Rosenheim Cops“ den Rücken. Am Set wurde es für jahrelange Kollegen wie Max Müller (Polizeihauptmeister Michi Moor) zuletzt emotional. Mit dem Ausstieg bei der bayerischen Kult-Krimiserie kann sich Burger ganz neuen Projekten widmen.
Während das ZDF die 21 Folgen der finalen Staffel mit Burger immer dienstags um 19.25 Uhr zeigt, erfüllt sich die Darstellerin aus Oberbayern ihren „größten Wunsch“, wie sie bei einer Veranstaltung der „Abendzeitung München“ verriet. Die 52-Jährige hat bereits einen neuen Job in Aussicht und spielt dabei sogar eine Hauptrolle.
Wunsch wurde wahr
„Mein größter Wunsch war, nach der Dreherei einfach wieder Theater zu spielen“, erklärt Burger vor Publikum im Deutschen Theater. „Und das hat auch geklappt“, freut sich die Schauspielerin. Allerdings tritt Burger erst einmal nicht in München auf, sondern im hohen Norden: „Ich gehe jetzt erst einmal nach Berlin und Hamburg“, schmunzelt Burger. Dort steht sie auf der Bühne der Komödie Winterhuder Fährhaus, einem Privattheater in Hamburg.
Burger darf im Stück „Kleine Verbrechen unter Liebenden“ an der Seite von Jan Sosniok (57, „Berlin Berlin“) die Hauptrolle übernehmen. Die Erzählung handelt von einem Paar in New York City der 1950er-Jahre, dessen Ehe nicht nur durch eine Affäre aus den Fugen gerät. Zuerst wird in Berlin geprobt, die Premiere des Theaterstücks findet am 26. Februar 2026 in Hamburg statt.
Endlich „ein bisserl weg aus München“
Ihre Heimat Bayern werde Burger nicht so schnell vermissen, gesteht sie. „Ich freue mich jetzt einmal, ein bisserl aus München wegzugehen. Die Kinder sind groß, ich kann auch mal raus, ich muss auch mal raus“, erzählt Burger.
Im Sommer habe sie noch gesagt, sie würde so gerne einmal eine Zeit lang in Hamburg leben, die Hansestadt habe sie sehr gerne. „Dass das auch wirklich eingetreten ist, ist auch ein großes Geschenk“, sagt die Darstellerin. Es bestehe die Möglichkeit, dass sie mit dem Fährhaus auch einmal in München gastiert.