Emma Heming-Willis (47) lässt mit einer Aussage in ihrem Ratgeber „Eine ganz besondere Reise“ aufhorchen. Die Ehefrau von Bruce Willis (70) will nach seinem Tod sein Gehirn spenden. „Die Forschung kann nur auf diese Weise wichtige Fortschritte machen“, schreibt die Zweifach-Mama.
Gehirn von Willis soll Forschung vorantreiben
Der Schauspielerin ist bewusst, dass sie mit ihrem Vorhaben viele vor den Kopf stoßen wird, sie möchte jedoch trotz Kritik daran festhalten. „Viele von uns haben sich damit einverstanden erklärt, ihre Organe zu spenden, falls ihnen etwas passieren sollte. Das ist ein edler und schöner Akt“.
Die geplante Hirnspende soll helfen, Krankheiten wie FTD, Alzheimer oder Parkinson besser zu verstehen. „Man bringt den Tod automatisch mit Abbau, Verlust und dem Unbekannten in Verbindung“, erklärt sie.
Familie machte 2022 Diagnose öffentlich
2022 hatte die Familie mitgeteilt, dass Willis sich krankheitsbedingt aus dem Filmgeschäft zurückziehen würde. Er leide an einer Aphasie, die seine kognitiven Fähigkeiten beeinträchtige. 2023 folgte eine genauere Diagnose: Frontotemporale Demenz, bei der Nervenzellen zunächst im Stirn- und Schläfenbereich des Gehirns abgebaut werden. Dabei handelt es sich um eine seltene, schnell fortschreitende und nicht heilbare Erkrankung.
Seit der Diagnose von Bruce Willis gibt die 47-Jährige immer wieder sehr persönliche Einblicke in ihren Alltag. Mittlerweile lebt der Vater der beiden gemeinsamen Töchter nicht mehr bei ihnen, sondern in einem „zweiten Zuhause“. Dort werde er 24 Stunden am Tag von einem Pflegeteam betreut, wie Heming-Willis in der ABC-Sondersendung „Emma & Bruce Willis: The Unexpected Journey” erzählte. Laut US-Medien hätte sich der Zustand des 70-Jährigen deutlich verschlechtert, er könne kaum noch reden.
Aber nicht nur die Schauspielerin, sondern auch seine erste Ehefrau Demi Moore (63) sowie die drei gemeinsamen Töchter kümmern sich liebevoll um den 70-Jährigen. Sie versuchen so viel Zeit wie möglich mit dem Ex-Hollywoodstar zu verbringen und teilen immer wieder Updates in den sozialen Medien.