Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, ihren Mann Bruce Willis (70) in Pflege zu geben. „Es war eine der schwierigsten Entscheidungen, die ich bisher treffen musste”, sagte Heming-Willis. „Aber ich wusste vor allem, dass Bruce das für unsere Töchter wollen würde. Er würde wollen, dass sie ein Zuhause haben, das besser auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, nicht auf seine Bedürfnisse”, erklärte sie. Doch für diese Ehrlichkeit wurde die 47-Jährige nun vielfach kritisiert - und wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Heming-Willis erklärte nun auf Instagram, pflegende Angehörige würden allzu oft „schnell und unfair von denen beurteilt, die diesen Weg nicht gegangen sind und nicht an vorderster Front dabei waren“. Ohne je in einer ähnlichen Situation gewesen zu sein, würden viele schnell über getroffene Maßnahmen urteilen.
Aufmerksamkeit für pflegende Angehörige schaffen
Für die Ehefrau von Bruce Willis sei daher viel wichtiger, „dass offen darüber zu sprechen, eine Verbindung und Bestätigung für diejenigen schafft, die tatsächlich jeden Tag mit den Realitäten der Pflege konfrontiert sind. Für diese Menschen teile ich meine Erfahrungen, damit ich eine tiefere Verbindung zu einer Gemeinschaft aufbauen kann, die diesen Weg versteht.“
In der ABC-Sondersendung „Emma & Bruce Willis: The Unexpected Journey” hatte Heming-Willis erst vor kurzem über den Umzug von Bruce Willis gesprochen. Er lebe in einem „zweiten Zuhause” in ihrer Nähe. Dort werde er 24 Stunden am Tag von einem Pflegeteam betreut.
Unterstützung erfährt Willis Ehefrau aber aus der eigenen Familie. Tallulah Willis, die Tochter aus der Ehe mit Schauspielerin Demi Moore, postete unter den Beitrag von Emma Heming-Willis: „Ich liebe dich so sehr. Wir lieben dich so sehr. Danke für alles, was du für uns und unsere Familie tust.“