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Erinnerungen an Weihnachten Essay zum Christtag: Als ich (k)ein Waldbauernbub war

Ein versperrtes Zimmer, ein Spaziergang mit dem Großvater, ein Geist aus der Flasche: Andreas Unterweger erinnert sich an ein Weihnachten, das sich so, so ähnlich oder ganz anders zugetragen haben könnte.

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"Christbäume mit Lichterketten erschienen mir wie Wunderwerke der Technik"
"Christbäume mit Lichterketten erschienen mir wie Wunderwerke der Technik" © Nordreisender - stock.adobe.com
 

Ich war nie ein Waldbauernbub. Trotzdem sehen die Weihnachten meiner Kindheit in der Erinnerung den Bildern aus Peter Roseggers „Als ich noch der Waldbauernbub war“ verdächtig ähnlich. Genauer gesagt: Den Bildern aus der dazugehörigen Fernsehserie – schließlich konnte ich in jenen Weihnachtsferien, von denen hier die Rede ist, noch nicht lesen. Dafür aber wurde die Serie „Aus der Waldheimat“ damals zum ersten Mal ausgestrahlt. Gut möglich also, dass so manches Element der folgenden Weihnachtsgeschichte gar nicht wirklich passiert, sondern aus dem Feiertagsfernsehprogramm in mein Kindergehirn hinübergeflackert ist …
Andererseits: „Viel Schnee“ lag damals jedenfalls in beiden Realitäten, Bauernhäuser kauerten da wie dort an steilen, dicht bewaldeten Hängen, und auch dass man den Buben, der ich damals war – eben ganz genauso wie den Waldbauernbuben in Roseggers „Als ich Christtagsfreuden“ holen ging –, am 24. Dezember mit einem wichtigen Auftrag in den Winterwald hinausschickte, ist Tatsache.
Aber der Reihe nach.

Kommentare (1)

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redbull
0
8
Lesenswert?

Schön

Eine sehr schöne Geschichte

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